Toto Wolff zeigt sich nach dem ersten Blick auf den Mercedes 2026 begeistert, warnt aber vor zu großen Erwartungen.
Toto Wolff hat erstmals einen genaueren Blick auf das neue Mercedes-Auto für die Formel-1-Saison 2026 geworfen und zeigt sich gespannt. Nach Jahren der Dominanz in der V6-Hybrid-Ära und schwierigeren Zeiten mit den Ground-Effect-Autos sieht der Teamchef im kommenden Reglement einen echten Neuanfang.
Der Teamchef macht eine interessante Aussage, Ankündigung für 2026: „Es wird faszinierend“, sagt Wolff, nachdem er das neue Auto im Simulator erlebt hat. Die Formel 1 stehe vor einem tiefgreifenden Wandel: DRS verschwindet, die MGU-H ist Geschichte, die Autos werden leichter, die Reifen kleiner.
Stattdessen kommen aktive Aerodynamik, der neue Overtake Mode und der frei nutzbare Boost Mode. Front- und Heckflügel lassen sich aktiv verstellen, um je nach Kurve oder Gerade effizienter zu sein. Damit beginnt eine komplett neue Formel-1-Welt.
Mercedes-Boss Wolff: „Wir sind nie selbstsicher“
Besonders betont der Österreicher den technologischen Schritt der neuen Power Units. „Wir starten jetzt in die echte Hybrid-Ära“, erklärt er. „Wir fahren mit 50 Prozent elektrischer Leistung und nachhaltigem Kraftstoff – das ist ein deutliches Innovationslevel. Wenn man sieht, wie sich das Auto bewegt, dann ist das einfach faszinierend“.
Gerüchte, Mercedes könne 2026 erneut einen klaren Motorvorteil haben, bremst er konsequent aus. „Wir sind nie selbstsicher. Wir sehen das Glas immer halb leer“, sagte Wolff zuletzt. Der größte Gegner sitze oft im eigenen Haus: McLaren sei 2025 mit Mercedes-Power das bessere Team gewesen. „Selbst wenn der Motor stark wäre, was wir uns nie anmaßen zu behaupten, musst du erst Williams, McLaren und Alpine schlagen.“
Zudem warnt Wolff vor trügerischer Sicherheit: Andere Teams hätten durch schlechtere WM-Platzierungen mehr Entwicklungszeit gehabt und könnten mit Innovationen überraschen. Deshalb gelte bei Mercedes: keine Euphorie, kein Wunschdenken. Oder wie Wolff es formuliert: Man lasse sich „von keinem Gerücht mitreißen, auch nicht von denen, die beim Friseur kursieren“.
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