Formel 1

Mercedes-Chef mit Details zum Verstappen-Flirt

Formel 1 Toto Wolff Mercedes Spa 2025
Toto Wolff. Credit: Sebastian Kawka / Mercedes

Toto Wolff spricht offen über die Gespräche mit Max Verstappen und warum George Russell trotzdem fast sicher bei Mercedes bleibt.

Alex Warneke
Alex Warneke

Toto Wolff spricht offen über die Gespräche mit Max Verstappen und warum George Russell trotzdem fast sicher bei Mercedes bleibt.

Mercedes-Teamchef Toto Wolff hat erstmals ausführlich erklärt, wie es zu den jüngsten Gerüchten um einen möglichen Wechsel von Max Verstappen ins Silberpfeil-Cockpit kam und wie knapp es wirklich für George Russell wurde.

„Ich habe immer gesagt, dass ich mit meinem Team, mit Russell und Kimi Antonelli, zufrieden bin“, sagte Wolff im Gespräch mit La Gazzetta dello Sport. „Aber plötzlich war Max’ Zukunft ungewiss, also haben wir auch mit ihm gesprochen.“

Wolff: „Ich musste mit Verstappen sprechen“

Der Österreicher betont jedoch, dass er gegenüber Russell von Anfang an Klartext gesprochen habe: „In 90 Prozent der Fälle wäre er bei uns geblieben, aber ich musste auch mit Verstappen sprechen.“ Für Wolff reine Vorsicht, schließlich galt der vierfache Weltmeister zuletzt als möglicher Wechselkandidat.

Formel 1 Toto Wolff Mercedes Ungarn 2025
Toto Wolff. Credit: Sebastian Kawka/Mercedes

Die Entscheidung ist inzwischen gefallen: Verstappen hat sich zu seinem Team bekannt, bleibt bei Red Bull, Mercedes setzt wie geplant auf Russell und Supertalent Antonelli. „Jetzt ist die Situation geklärt, und alles kann sich wieder normalisieren“, so Wolff.

Er weiß, dass er „mit George einen sehr gereiften Piloten“ hat, der nach dem Abgang von Lewis Hamilton „ganz selbstverständlich eine Führungsrolle übernahm und Leistungen zeigte, die sogar die Fähigkeiten des Autos übertrafen.“

Mercedes: Antonelli tut sich noch schwer

Formel 1 Andrea Kimi Antonelli Mercedes Ungarn 2025
Andrea Kimi Antonelli. Credit: Richard Pardon/Mercedes

Probleme hat hingegen noch Rookie Antonelli:„Kimi ist ein riesiges Talent: Er ist schnell, er ist intelligent, aber er ist sehr jung. Ich habe es von Anfang an gesagt: Er wird Fehler machen, das wissen wir, und wir hätten ihn nicht verpflichtet, wenn wir uns dessen nicht bewusst gewesen wären.“

Alle 14 Rennen vor der Sommerpause beendete der Italiener hinter Russell. „Leider ist unser Auto nicht sehr konstant, was es ihm schwerer macht, sich anzupassen. Aber diese Schwierigkeiten zu überwinden, gehört auch zum Weg zum Champion dazu.“

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Autor

Alex Warneke
Alex Warneke

Alex ist unser Hybrid im Redaktionsteam. Als Rennspiel-Experte versorgt er die F1 Insider Leser mit Texten aus der SimRacing-Welt. Zudem ist Alex als Videocreator im F1-Insider-Team aktiv. Interviews und spannende Themen aus der Formel 1 bereitet er für unseren YouTube Kanal auf.


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