Formel 1

Warum der Mercedes-Start ein Warnsignal für die Konkurrenz ist

Formel 1 George Russell Mercedes W17 2026
George Russell. Credit: Steve Etherington/Mercedes
Bianca Garloff
Bianca Garloff

Mercedes hat sein Rollout in Silverstone absolviert. Deshalb sollte der Test den Rivalen Angst machen.

Noch ist Winterpause, noch hat kein Formel-1-Auto einen echten Test absolviert. Und trotzdem: Wer genau hinschaut, erkennt bereits vor dem Testauftakt in Barcelona erste Trends. Im Mittelpunkt: der neue Mercedes W17 und sein Rollout in Silverstone.

Mercedes mit Filmtag statt Mini-Shakedown

Während alle anderen Teams bei den 15 erlaubten Shakedown-Kilometern blieben, ging Mercedes in Silverstone all-in. Als einzige Mannschaft nutzten die Silberpfeile die maximal erlaubten 200 Kilometer eines sogenannten Filmtags vollständig aus – ohne sichtbare Probleme!

Am Steuer: George Russell und Rookie Kimi Antonelli, die beide erstmals das 2026er-Auto auf der Strecke ausprobieren durften.

Schon vor dem Rollout galt Mercedes im Fahrerlager als Favorit beim neuen Antrieb. Spätestens seit der Bestätigung der FIA, dass das innovative Motorenkonzept regelkonform ist, sind alle Augen auf den Silberpfeil gerichtet.

Mercedes zeigte hochauflösende Bilder

Formel 1 Mercedes-AMG F1 W17 E Performance 2026
Mercedes-AMG F1 W17 E Performance. Credit: Mercedes

Und auch das Aero-Konzept macht einen ersten, guten Eindruck: Der W17 wirkte bei seinem Debüt deutlich ausgereifter als andere bislang gesichtete 2026-Autos. Auffällig dabei: Mercedes zeigte hochauflösende Bilder. Kein Tarnen, kein Verstecken. Auch das ist ein Signal.

Genau wie das verbale Fazit unter Tag eins des W17: „Wir hatten einen sinnvollen ersten Test in Silverstone“, betonte Renndirektir Andrew Shovlin. „Der Fokus lag darauf, dass alles sicher und zuverlässig funktioniert. Wir konnten die komplette Distanz absolvieren, sowohl George als auch Kimi sammelten ihre ersten Eindrücke mit dem 2026er-Auto. Das spricht für die harte Arbeit in Brackley und Brixworth.“

Fazit

Noch ist niemand Weltmeister im Februar. Aber der erste Eindruck des Mercedes W17 ist eindeutig – positiv. 

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Autor

Bianca Garloff
Bianca Garloff

Mit einem Speedway-Stadion vor der Haustür aufgewachsen, Politik, Publizistik und Geschichte studiert, Michael Schumacher zugejubelt; mit dieser Kombination landet sie 2004 bei AUTO BILD. Volontariat auf der Springer-Journalistenschule. Als Redakteurin für AUTO BILD und SPORT BILD erst Schumi, dann Vettel und Rosberg auf den Fersen. Seit 2016 ist sie Redaktionsleiterin von AUTO BILD MOTORSPORT. 2020 wird sie zum Teil von F1-Insider.com, schreibt auch für SPORT1 und das Redaktionsnetzwerk Deutschland. Twitter: @bgarloff


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