Formel 1

Mercedes-Teamchef mit spannender Fahrer-Prognose

Formel 1 Kimi Antonelli und George Russell Mercedes 2025
Kimi Antonelli und George Russell. Credit: Jiri Krenek / Mercedes
Alex Warneke
Alex Warneke

Mercedes setzt auf Geduld mit Andrea Kimi Antonelli: Teamchef Toto Wolff erklärt, warum der Rookie Zeit braucht und weshalb sein früher Einstieg goldwert war.

Die Debütsaison von Andrea Kimi Antonelli in der Formel 1 verlief so, wie es viele erwartet hatten: als intensive Lernkurve auf hohem Niveau. Der erst 18-jährige Italiener wurde nach seinem rasanten Aufstieg durch die Nachwuchsserien früh ins kalte Wasser geworfen und musste sich direkt beim Mercedes-Werksteam beweisen.

Antonelli übersprang nach Titeln in der Formel 4 und der Formula Regional sogar die Formel 3 und stieg nach nur einem Jahr in der Formel 2 direkt in die Königsklasse auf. Als Teamkollege von George Russell war der Druck enorm. Zwar hatte der Brite das interne Duell über die Saison hinweg klar unter Kontrolle, doch Antonelli nutzte seine Chancen konsequent, wenn sie sich boten.

Formel 1 Toto Wolff Mercedes Barcelona 2025
Toto Wolff. Credit: Mercedes

Mit Platz zwei in São Paulo sowie dritten Rängen in Montreal und Las Vegas sammelte der Rookie gleich drei Podestplätze. Vor allem zum letzten Saisondrittel kam er immer näher an Russell heran, konnte ihn aus eigener Kraft mehrfach hinter sich lassen. Bis zum GP Mexiko landete der Italiener noch in jedem WM-Lauf hinter seinem erfahrenen Stallgefährten.

„Kimi wird in drei bis fünf Jahren seinen Zenit erreichen“

Mercedes-Teamchef Toto Wolff ordnete die Leistungen seines Schützlings im Podcast Beyond The Grid ein und gibt eine Prognose ab. „Kimi wird in drei bis fünf Jahren seinen Zenit erreichen. Und diese Zeit müssen wir ihm geben“, betont der Österreicher.

Formel 1 Kimi Antonelli Mercedes Las Vegas 2025
Kimi Antonelli. Credit: Jiri Krenek/Mercedes

Mercedes-Teamchef Wolff ist zufrieden mit Antonelli

„Er weiß inzwischen sehr viel über unseren Sport, weil er ihn jeden Tag lebt und atmet. Aber es gibt auch die menschliche Komponente. Als junger Mann muss man reifen und lernen, mit der Dynamik und dem Druck dieses Umfelds umzugehen“, erklärt Wolff.

Gerade deshalb sei es entscheidend gewesen, Antonelli bereits 2025 ins Team zu holen. „Es war essenziell, dass Kimi schon dieses Jahr bei uns gefahren ist. 2026 wird technisch alles neu, aber er kennt nun bereits das Team, unsere Abläufe und fühlt sich zuhause“, so Wolff.

Sein Fazit fällt eindeutig aus: „Ohne Zweifel geht alles in die richtige Richtung.“

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Autor

Alex Warneke
Alex Warneke

Alex ist unser Hybrid im Redaktionsteam. Als Rennspiel-Experte versorgt er die F1 Insider Leser mit Texten aus der SimRacing-Welt. Zudem ist Alex als Videocreator im F1-Insider-Team aktiv. Interviews und spannende Themen aus der Formel 1 bereitet er für unseren YouTube Kanal auf.


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