Formel 1

Schumacher verrät größte Lektion

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Mick Schumacher. Credit: LAT/Haas

Mick Schumacher ist nach seinem Crash in Jeddah zurück im Fahrerlager der Formel 1. Das sagt er vorm GP Abu Dhabi

Bianca Garloff
Bianca Garloff

Mick Schumacher ist nach seinem Crash in Jeddah zurück im Fahrerlager der Formel 1. Das sagt er vorm GP Abu Dhabi

Vier Tage nach seinem heftigen Unfall beim GP in Saudi-Arabien meldet sich Mick Schumacher (22) aus Abu Dhabi zu Wort. Der Haas-Pilot hatte die Kontrolle über sein Auto beim Rennen in Jeddah verloren und war hart in die Bande eingeschlagen. Der GP musste daraufhin unterbrochen werden.

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Doch Schumi junior hat den Crash bereits verdaut: „Körperlich ist alles gut. Und mental freue ich mich auf Abu Dhabi“, sagt er.

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Mick Schumacher. Credit: LAT/Haas

Mund abwischen und weitermachen – so lautet die Devise des Deutschen. „Man kann sich drüber ärgern“, räumt er ein, „aber ich halte mich nicht allzu lange damit auf. Das ist ein Fehler, der irgendwann sowieso mal passiert wäre. Aber Fehler sind da, um zu lernen und sind Teil der Entwicklung eines Rennfahrers.“

Viel gelernt hat er ohnehin in seiner ersten Formel-1-Saison. Die größte Lektion: „Das Reifenmanagement“, erklärt Schumacher. „Das ist recht anders als in den Juniorkategorien. Wenn man aus dem Temperaturfenster raus ist, geht gar nichts mehr. Darin zu bleiben ist das A und O – und da gibt es verschiedene Taktiken, die ich gelernt habe anzuwenden.“

Fazit nach 18 Zielankünften in 21 Rennen: „Im Endeffekt bin ich recht zufrieden mit Saison. Ich bin ohne große Erwartungen reingegangen und habe viel Positives erlebt. Persönlich fühle ich mich sehr wohl im Auto. Ich hoffe, das zeigt sich dann auch, wenn wir nächstes Jahr mit anderen Fahrern kämpfen können.“

In der Winterpause will Mick „einfach mal ohne Zeitplan leben und machen, wozu man Lust hat. Oder einfach mal nichts machen.“

Bis dahin gilt es noch ein letztes Rennen zu absolvieren. Allerdings muss Schumacher bis Sonntag mit angezogener Handbremse fahren. „Durch die letzten Crashs (auch von Mazepin; d. Red.) haben wir kaum noch Teile übrig“, sagt sein Teamchef Günther Steiner. „Die Jungs sind sich bewusst, dass sie besonders in den freien Trainings weniger Risiko gehen sollen.“

Trotzdem gibt’s zum Finale auch noch ein Lob vom Boss. Steiner: „Dass Mick zuletzt am Ende des Mittelfeldes schnuppern konnte, ist sein verdienst. Das Auto haben wir nämlich nicht mehr weiterentwickelt.“

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Autor

Bianca Garloff
Bianca Garloff

Mit einem Speedway-Stadion vor der Haustür aufgewachsen, Politik, Publizistik und Geschichte studiert, Michael Schumacher zugejubelt; mit dieser Kombination landet sie 2004 bei AUTO BILD. Volontariat auf der Springer-Journalistenschule. Als Redakteurin für AUTO BILD und SPORT BILD erst Schumi, dann Vettel und Rosberg auf den Fersen. Seit 2016 ist sie Redaktionsleiterin von AUTO BILD MOTORSPORT. 2020 wird sie zum Teil von F1-Insider.com, schreibt auch für SPORT1 und das Redaktionsnetzwerk Deutschland. Twitter: @bgarloff


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