Formel 1

Motorsound: Darum schwärmt Russell vom Citroen Saxo

Formel 1 George Russell Mercedes Australien 2023
George Russell. Credit: Jiri Krenek / Mercedes

F1-Boss Domenicali verspricht ab 2026 lautere Motoren. Das erinnert Mercedes-Star George Russell an einen Citroen Saxo.

Bianca Garloff
Bianca Garloff

F1-Boss Domenicali verspricht ab 2026 lautere Motoren. Das erinnert Mercedes-Star George Russell an einen Citroen Saxo.

Es ist eine der emotional geführten Diskussionen in der Formel 1: die um den Sound der Motoren. Seit die leiseren Hybridmotoren die kreischenden Achtzylinder 2014 verdrängt haben, fordern viele Fans die Rückkehr von Dezibel-Monstern. Die bekommen jetzt Rückendeckung von Formel-1-Chef Stefano Domenicali.

CyberGhost Banner Neutral 2023 VPN
Anzeige

Der Italiener verspricht für die neuen 1,6-Liter-V6-Turbo-Hybridmotoren ab 2026 wieder lautete Triebwerke. „Wir wollen sicherstellen, dass die Motorengeräusche dann wieder lauter sein werden, das ist Teil unserer Emotionen“, betont Domenicali. „Es ist wirklich das, was unsere Fans hören wollen. Es ist unsere Pflicht, uns dafür einzusetzen.“

Auch er selbst sei ein Verfechter von Verbrennungsmotoren mit dem gewissen Etwas. Domenicali: „Wir müssen einen anderen Sound haben. Das ist Musik für meine Ohren.“

Formel 1 George Russell Mercedes Miami 2023
George Russell. Credit: LAT / Mercedes

Zustimmung bekommt der ehemalige Ferrari-Teamchef dafür von den Fahrern. Mercedes-Pilot George Russell greift für eine bessere Soundkulisse sogar auf den Vergleich mit einem Citroen Saxo zurück. „Dem Saxo wurde früher in England oft eine spezielle Auspuffanlage verpasst, da hörte er sich an wie ein Supersportwagen. Erst wenn er um die Ecke bog, kam der Kleinwagen zum Vorschein. Die Wahrnehmung von Geschwindigkeit hat immer auch viel mit Lautstärke zu tun.“

Auch Weltmeister Max Verstappen befürwortet Motoren mit einer höheren Frequenz: „Die bringt mehr Emotionen und Gänsehaut. Früher konnte man die Motoren im freien Training schon von weitem kreischen hören. Das hat mir immer sehr gefallen.“ Verstappen bezieht sich damit auf seine Erinnerungen, als er als Sohn von Jos Verstappen noch während er V10-Ära im Fahrerlager war.


VPN für Formel 1 – Gratis im Livestream

Mit einem VPN kannst Du die Formel 1 gratis verfolgen. Österreich (ORF, ServusTV) und die Schweiz (SRF) zeigen die Formel 1 weiterhin im Free-TV. Mit einem VPN kannst Du die Live-Übertragungen ab 2 Euro/Monat streamen.
HIER GEHT’S ZUM VPN-ANGEBOT: BEI CYBERGHOST GIBT’S JETZT VIER MONATE GRATIS! *


FOLGT UNS AUF YOUTUBE!
Das ist F1-Insider.com

Formel 1 Grand Prix von Kanada
Ergebnis

1. Max Verstappen (Niederlande) – Red Bull 1:33:58,348 Std.
2. Fernando Alonso (Spanien) – Aston Martin +9,570 Sek.
3. Lewis Hamilton (Großbritannien) – Mercedes +14,168
4. Charles Leclerc (Monaco) – Ferrari +18,648
5. Carlos Sainz Jr. (Spanien) – Ferrari +21,540
6. Sergio Perez (Mexiko) – Red Bull +51,028
7. Alexander Albon (Thailand) – Williams +1:00,813 Min.
8. Esteban Ocon (Frankreich) – Alpine +1:01,692
9. Lance Stroll (Kanada) – Aston Martin +1:04,402
10. Valtteri Bottas (Finnland) – Alfa Romeo +1:04,432

Formel 1 Fahrer-Wertung
Stand nach 8 von 22 Rennen

1. Max Verstappen (Niederlande) – Red Bull 195 Pkt.
2. Sergio Perez (Mexiko) – Red Bull 126
3. Fernando Alonso (Spanien) – Aston Martin 117
4. Lewis Hamilton (Großbritannien) – Mercedes 102
5. Carlos Sainz Jr. (Spanien) – Ferrari 68
6. George Russell (Großbritannien) – Mercedes 65
7. Charles Leclerc (Monaco) – Ferrari 54
8. Lance Stroll (Kanada) – Aston Martin 37
9. Esteban Ocon (Frankreich) – Alpine 29
10. Pierre Gasly (Frankreich) – Alpine 15

Konstrukteurs-Wertung
Stand nach 8 von 22 Wettbewerben

1. Red Bull 321 Pkt.
2. Mercedes 167
3. Aston Martin 154
4. Ferrari 122
5. Alpine 44
6. McLaren 17
7. Alfa Romeo 9
8. Haas 8
9. Williams 7
10. Alpha Tauri 2


Autor

Bianca Garloff
Bianca Garloff

Mit einem Speedway-Stadion vor der Haustür aufgewachsen, Politik, Publizistik und Geschichte studiert, Michael Schumacher zugejubelt; mit dieser Kombination landet sie 2004 bei AUTO BILD. Volontariat auf der Springer-Journalistenschule. Als Redakteurin für AUTO BILD und SPORT BILD erst Schumi, dann Vettel und Rosberg auf den Fersen. Seit 2016 ist sie Redaktionsleiterin von AUTO BILD MOTORSPORT. 2020 wird sie zum Teil von F1-Insider.com, schreibt auch für SPORT1 und das Redaktionsnetzwerk Deutschland. Twitter: @bgarloff


Verwandte Artikel