Weltmeisterlich, aber zurückhaltend: McLaren hat zum Start der Wintertests in Barcelona den neuen MCL40 vorgestellt – allerdings noch ohne echtes Rollout und im Tarnlook.
Während andere Teams mit aufwändigen Launch-Events auffahren, hält sich McLaren bisher deutlich zurück. Zum Auftakt der Wintertests in Barcelona gewährt das Team aus Woking zwar erstmals einen Blick auf seinen neuen Rennwagen für die Formel-1-Saison 2026: den McLaren MCL40.
Doch statt des typischen Papaya-Orange rollt der MCL40 zunächst in einer dunklen Testlackierung aus der Garage. Ein Look, der durchaus Sinn macht: Technik-Details sollen möglichst verborgen bleiben, solange es geht.
McLaren zeigt MCL40 nur im Tarnlook
Dazu passt: Wer auf Renderings nach innovativen Kniffen sucht, wird vorerst enttäuscht. Trotzdem lassen sich erste Tendenzen erkennen: Die Vorderradaufhängung nutzt wie erwartet Druckstreben (Pushrods). Auch an der Hinterachse bleibt McLaren bei der Druckstreben-Konfiguration.
Die Lufteinlässe der Seitenkästen verlaufen nun flacher, horizontaler; ein Trend, den man auch bei anderen Teams beobachten kann. Die Seitenkästen selbst gehen als fließende Rampe in die Motorabdeckung über – im Gegensatz zum Mercedes, der offenbar auf ein alternatives Diffusor-Anströmkonzept setzt.
Wann genau der MCL40 erstmals auf die Strecke rollt, verrät McLaren nicht. Teamchef Andrea Stella erklärt: „Wir planen, entweder an Tag zwei oder Tag drei mit den Tests zu beginnen. Wir werden also an Tag eins nicht testen. Wir wollten uns selbst so viel Zeit wie möglich für die Entwicklung geben.“
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