Red Bull zeigt als erstes Formel-1-Team die neue Lackierung – und setzt auf Retro, Hochglanz und einen ganz besonderen Namen für den Motor.
Red Bull macht den Anfang – und setzt direkt ein Ausrufezeichen!
Als erstes Formel-1-Team hat Red Bull Racing seine Lackierung für die neue Saison enthüllt. Präsentiert wurde das Design wegen Motorpartner Ford in Detroit. Max Verstappen und sein neuer Teamkollege Isack Hadjar enthüllten das Auto.
Verstappen: „Retro – aber putzintensiv“

Optisch greift Red Bull tief in die eigene Historie: viel Blau, der Bulle prominent über die Motorabdeckung, dazu gelbe Akzente. Neu ist die weiße Basis – kombiniert mit Hochglanzlack, der dem ikonischen Sonnen-und-Stier-Logo mehr Tiefe verleihen soll. Klare Kanten, kräftigere Farben, ein durchgängiges Muster über die gesamte Karosserie; Red Bull spricht von mehr Bewegung, Energie und einem Look-and-Feel, das sich durch die komplette Saison ziehen soll.
Verstappen mit Augenzwinkern: „Ich liebe die neue Lackierung, sie sieht richtig gut aus und wird definitiv auffallen. Der Glanz ist cool, der Look eher retrohaft, das Blau sehr kräftig. Das erinnert mich an meine Anfangszeit in der Formel 1. Ich bin mir nur nicht sicher, ob die Mechaniker glücklich sein werden, wie viel Zeit es kostet, alles sauber zu halten. Aber es wird extrem schick aussehen.“
Ford-Motor bekommt besonderen Namen

Auffällig neu am Auto: das Ford-Logo. Nach dem Ende der Partnerschaft mit Honda unterstützt der US-Hersteller Ford nun Red Bull Powertrains beim ersten eigenen Antrieb. Zu Ehren des verstorbenen Firmengründers trägt die Powerunit den Namen DM01 – eine Hommage an Dietrich Mateschitz (†78).
Der US-Autobauer stellt klar: Es geht nicht um bloßes Logo-Branding. Ford war demnach an der Entwicklung des elektrischen Teils des neuen V6-Hybridantriebs beteiligt, lieferte zudem 3D-gedruckte Komponenten sowie Bauteile für den Turbolader.
Die harten Fakten behält Red Bull noch unter Verschluss. Die technischen Details zeigt der Rennstall erst beim ersten Test Ende Januar in Barcelona. Ab dem 26. Januar drehen die neuen Boliden dort ihre ersten Runden – allerdings hinter verschlossenen Türen.

Die veröffentlichten Renderings zeigen dennoch überraschend viele Details. Sie unterscheiden sich deutlich vom Showcar aus Detroit: auffällig sind die extrem schmale Nase mit außenliegenden Streben zum Frontflügel, stark unterschnittene Seitenkästen, scharf gezeichnete Frontflügel-Endplatten sowie neue Schlitze in den Leitblechen des Unterbodens. Red Bull bleibt zudem vorne und hinten bei der Pushrod-Aufhängung.
Fest steht schon jetzt: Dieser Red Bull fällt auf.
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