Lando Norris verrät, wie er Oscar Piastri nach der Sommerpause niederrang, mit mehr Arbeit, weniger Ablenkung und einem radikalen Fokus auf Erfolg.
Seit Abu Dhabi kann Lando Norris durchatmen: Er ist Formel-1-Weltmeister. Was zwischenzeitlich unerreichbar schien, endete in einem starken Comeback. Nach Zandvoort lag der McLaren-Star 34 Punkte hinter Teamkollege Oscar Piastri zurück. „Ich hatte das Gefühl: das wird extrem schwierig“, sagt der Weltmeister. „Ich musste ein besseres Rennen fahren als je zuvor und das jedes Wochenende.“
Während Piastri nach dem GP der Niederlande ins Straucheln geriet, drehte sein Stallgefährte die WM auf links. Der Brite setzte sich im teaminternen Duell deutlich durch, Piastri brach ein und verpasste gleich fünf Rennen in Serie das Podest.

Norris: „Ich habe viel mehr gearbeitet als zuvor“
Norris verrät, was er ab der Saisonmitte veränderte: weniger Medien-Pflichten, mehr Fokus, sogar im Qualifying stellte er den Delta-Feedback-Bildschirm ab, um instinktiver zu fahren: „Ich habe viele Dinge verändert, viel mehr gearbeitet als zuvor. Im Simulator, an der Strecke mit den Ingenieuren, tiefer reingegangen in jedes Detail. Ich musste über mich hinauswachsen.“
Dass dieser Plan aufging, lag auch daran, dass er Piastri konstant schlagen musste. „34 Punkte waren zu diesem Zeitpunkt eine Menge. Ich konnte ihn zuvor kaum an einem Wochenende besiegen und plötzlich musste ich es jedes Wochenende.“ Der Druck war riesig und ausgerechnet dieser machte den zwischenzeitlich fehleranfälligen Briten stärker.
Entscheidend ist, dass Norris die richtigen Antworten gefunden hat. Ohne den Motorschaden in Zandvoort und die Disqualifikation in Las Vegas hätte er den Titel womöglich viel früher eingetütet.
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