Ralf Schumacher sieht Flavio Briatore bei Alpine nicht als ideale Lösung und erklärt, was das Team wirklich braucht.
Braucht Alpine einen neue Führungsstruktur, oder ist Flavio Briatore der Richtige? Diese Frage stellt sich angesichts der anhaltenden Krise des französischen Werksteams immer dringlicher. Der Rennstall fährt seit Monaten chancenlos hinterher.
Schumacher: „Die Zeit solcher Figuren wie Flavio ist vorbei“
Ralf Schumacher äußert sich im Gespräch mit BILD deutlich: „Ich glaube, die Zeit solcher Figuren wie Flavio ist vorbei. Du brauchst technisch versierte Leute an der Spitze, einen wie Horner. Flavio könnte dann als Organisator und Netzwerker helfen, als Gesicht nach außen.“

Der 75-jährige Briatore, der in den 1990er- und 2000er-Jahren mit Benetton und Renault große Erfolge feierte, war im vergangenen Jahr überraschend bei Alpine in beratender Funktion zurückgekehrt.
Schumacher zweifelt daran. Aus seiner Sicht braucht Alpine vor allem einen starken technischen Kopf an der Spitze, um den Anschluss an die Konkurrenz wiederherzustellen.
Alpine nur auf dem letzten Platz
Dass Alpine seit Jahren auf der Stelle tritt, zeigt sich auch an den Ergebnissen: In der Konstrukteurs-WM rangiert das Team aktuell weit hinter den Top-Teams Ferrari, Red Bull, McLaren und Mercedes. Auch die nächste Reglement-Ära ab 2026 dürfte nach Meinung vieler Experten nur dann eine Chance bieten, wenn jetzt die richtigen personellen Weichen gestellt werden.
2026 setzt Alpine auf die Antriebsstränge von Mercedes statt auf eigene. Außerdem gelten ab der kommenden Saison ein komplett neues Chassis-Regeln mit aktiver Aerodynamik. DRS hat ausgedient.
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