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Schnappt sich Red Bull Alex Dunne? Helmut Marko äußert sich

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Dr. Helmut Marko. Credit: Getty Images / Red Bull Content Pool
Alex Warneke
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Alex Dunne ist raus aus dem McLaren-Programm. Red Bull Motorsportberater Helmut Marko schwärmt vom Iren und macht eine spannende Aussage.

Während Ferrari in Singapur mit einem kuriosen Boxen-Crash zwischen Charles Leclerc und Lando Norris Schlagzeilen machte und Oscar Piastri die Bestzeit setzte, sorgte Helmut Marko am Rande des Trainings mit seinen neuesten Aussagen für Aufsehen: Alex Dunne, bisher McLaren-Junior, ist ab sofort frei verfügbar und Red Bull hat ihn direkt auf dem Radar.

„Alex Dunne ist ein sehr schneller, aggressiver, junger Fahrer. Passt demnach zu Red Bull. Dadurch, dass er jetzt frei ist, ist das natürlich jemand, mit dem wir uns sicher unterhalten“, erklärte Marko am Sky-Mikrofon.

Dunne überzeugte bereits im Formel-1-Auto

Der 19-Jährige gilt als großes Talent, liegt derzeit auf dem fünften Platz in seiner Formel-2-Debütsaison. Zudem überzeugte der Ire bei seinen Einsätzen für McLaren im freien Training. Überraschend hat McLaren nun am Freitag die Trennung von Dunne bekanntgegeben. Damit rückt er ins Blickfeld anderer Teams und Red Bull wäre einmal mehr prädestiniert, einen Rohdiamanten zu schleifen. Schließlich haben die Bullen mit Fahrern wie Sebastian Vettel, Daniel Ricciardo und Max Verstappen schon mehrfach bewiesen, dass sie Talente an die Spitze führen können.

Alex Dunne, Credit: McLaren
Alex Dunne, Credit: McLaren

Dass Marko Dunne öffentlich lobt, ist bereits ein klares Signal. Der Grazer hat ein Faible für aggressive Racer, die sich in engen Duellen durchsetzen können. Genau dieses Profil traut man Dunne zu und mit seiner plötzlichen Unabhängigkeit könnte er perfekt ins Red-Bull-System passen. Für 2026 sind derzeit nur Verstappen und Isack Hadjar gesetzt.

Red Bull: Marko mit dem Training zufrieden

Sportlich lief es für Red Bull am Freitag in Singapur gut. Verstappen landete auf dem dritten Platz, nur eineinhalb Zehntel haben dem frischgebackenen Nordschleifen-Rennsieger auf die Spitze gefehlt. Marko: „Es war unser bester Freitag seit langem hier. Wir sind, glaube ich, sehr nah dran. Aber es wird letztlich entscheidend sein, die letzten Hundertstel heraus zu kitzeln.“ Der in Singapur noch sieglose Verstappen selbst wirke „absolut locker und motiviert“, nicht zuletzt durch die jüngsten Siege und seinen NLS-Erfolg.

Allerdings fehlen die Vergleichswerte mit mehr Sprit im Auto. „Durch die Rotphasen konnten wir keinen Longrun fahren. Aber so wie ich das beobachtet habe, war das bei den anderen auch der Fall. Da muss man schauen, wie es unter reellen Verhältnissen aussieht, aber trotzdem denke ich, dass wir sehr nah dran sind.“ Weiter geht es auf der Strecke mit dem dritten Freien Training am Samstag um 11:30 Uhr.

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Autor

Alex Warneke
Alex Warneke

Alex ist unser Hybrid im Redaktionsteam. Als Rennspiel-Experte versorgt er die F1 Insider Leser mit Texten aus der SimRacing-Welt. Zudem ist Alex als Videocreator im F1-Insider-Team aktiv. Interviews und spannende Themen aus der Formel 1 bereitet er für unseren YouTube Kanal auf.


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