Red Bull setzt alles daran, Max Verstappen zu halten. CEO Oliver Mintzlaff erklärt, warum Loyalität, Teamgeist und der neue eigene Motor der Schlüssel sind.
Nach Monaten voller Spekulationen über einen möglichen Wechsel, insbesondere zu Mercedes, hat Red-Bull-CEO Oliver Mintzlaff nun klar umrissen, wie der Rennstall Max Verstappen langfristig halten will.
Im Fokus steht dabei vor allem Verstappens Vertrauen in das Projekt Red Bull. „Was wichtig ist: Ich habe keinerlei Angst vor Leistungs-Klauseln in seinem Vertrag“, stellt Mintzlaff in De Telegraaf klar. „Für einen Athleten ist es am wichtigsten zu sehen, dass im Team wirklich jeder alles für ihn gibt.“

Genau diesen Eindruck habe der Holländer zuletzt gewonnen. „Ich glaube, Max war beeindruckt davon, wie sich die Resultate und auch die Stimmung im Team im Laufe dieser Saison gedreht haben“, sagt der Red-Bull-CEO. Der interne Umschwung nach der Sommerpause habe gezeigt, dass der Rennstall auch in schwierigen Phasen handlungsfähig bleibt.
Beendet Verstappen seine Karriere bei Red Bull?
Mintzlaff macht keinen Hehl daraus, dass Leistung der zentrale Faktor bleibt. „Natürlich will Max gewinnen und natürlich will er das beste Auto“, sagt er. „Aber das wollen wir genauso.“ Solange der vierfache Champion spüre, dass Red Bull kompromisslos daran arbeite, ein siegfähiges Gesamtpaket zu liefern, sieht Mintzlaff keinen Grund für einen Abschied.

Besonders stolz verweist er auf den größten Umbruch in der Teamgeschichte: den eigenen Motor. „Max sieht, wie viel wir in unsere eigene Power Unit investieren. Man darf nicht vergessen: Wir sind eigentlich eine Energy-Drink-Marke – und gehen trotzdem diesen einzigartigen Schritt.“ Für Mintzlaff ist das ein klares Signal langfristiger Ambitionen.
Sein Fazit fällt eindeutig aus: „Ich spüre eine große gegenseitige Wertschätzung und Loyalität. Für mich gibt es keinen Zweifel daran, dass Max Verstappen seine Karriere bei Red Bull beenden wird.“
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