Red Bulls neue Ära hat begonnen – doch Motorsport-Legende Gerhard Berger warnt: Der neue starke Mann Laurent Mekies muss sich erst beweisen.
Der Rauswurf von Christian Horner nach zwei Jahrzehnten hat bei Red Bull Racing ein Beben ausgelöst. Nun soll Laurent Mekies das Team zurück in die Erfolgsspur führen – als CEO und Teamchef in Personalunion. Ob der Franzose der richtige Mann dafür ist? Laut Gerhard Berger ist das noch offen.
Berger kennt Mekies gut – und schätzt ihn
„Ich habe tatsächlich schon früher mit Laurent zu tun gehabt“, verrät Berger im Gespräch mit der Kronen Zeitung. „Er war bereits bei Ferrari mit mir zusammen, ich habe bei Toro Rosso und sogar bei der FIA mit ihm gearbeitet.“
Der Tiroler, selbst zehnfacher Grand-Prix-Sieger und ehemaliger Toro-Rosso-Teamchef, kennt den neuen Red-Bull-Boss also bestens – und lobt zunächst: „Er ist ein sympathischer, netter Typ mit viel Führungsqualität. Er hat einen guten Stil und kennt die Formel 1 sehr gut, da er in verschiedenen Positionen aktiv war.“

Hat Mekies das Zeug fürs Haifischbecken?
Trotz aller Vorschusslorbeeren bleibt Berger aber vorsichtig: „Ich halte ihn für eine gute Wahl für Red Bull Racing“, sagt er. „Aber man muss abwarten, ob er auch den nötigen Killerinstinkt mitbringt, der in einem so großen Team an der Spitze nötig ist.“
Denn eins ist klar: Die Aufgabe könnte kaum größer sein. Red Bull steckt sportlich in einer ungewohnten Krise, Team und Starfahrer Max Verstappen wirken angeschlagen, und die Konkurrenz von McLaren und Mercedes ist stark wie lange nicht.
Mekies selbst gilt in der Szene als besonnen und strategisch denkend – aber reicht das, um ein Team in der Formel 1 zurück an die Spitze zu bringen? Berger: „Das muss er jetzt zeigen.“
Red Bull: Neuer Mann, neue Ära
Mekies übernahm das Ruder nach Horners abruptem Aus. Der Franzose, Jahrgang 1977, war zuletzt Teamchef bei AlphaTauri (jetzt Racing Bulls) und davor langjähriger Ferrari-Sportdirektor, als auch Sebastian Vettel dort fuhr. Nun wartet die größte Herausforderung seiner Karriere – und die Augen der Formel-1-Welt sind auf ihn gerichtet.
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