Nico Rosberg kritisiert McLaren-Boss Zak Brown deutlich: Piastri habe nach dem verlorenen WM-Kampf mehr Empathie und Unterstützung verdient.
Nico Rosberg hat nach dem dramatischen Saisonfinale in Abu Dhabi klare Worte für McLaren-CEO Zak Brown gefunden. Aus Sicht des Weltmeisters von 2016 zeigte der Teamchef zu wenig Empathie für den enttäuschten Oscar Piastri, der den WM-Titel knapp verpasste.
„Man muss sich das mal vorstellen, wir sprechen bei Oscar von einem der schlimmsten Momente seiner Rennkarriere“, sagte der heutige TV-Experte bei Sky Sports F1. „Nun steht fest, dass er den WM-Titel verpasst hat. Da finde ich schon, dass Brown passendere Worte hätte finden können. Etwa: Nächstes Jahr ist dein Jahr.“

Rosberg vermisste das Einfühlungsvermögen bei McLaren
Während Brown gemeinsam mit Weltmeister Lando Norris feierte, vermisste Rosberg ein klares Signal an Piastri, der nach einer starken Saison nur knapp geschlagen wurde: „Oscars Leistung war ebenfalls großartig. Am Ende fehlte nicht viel.“
Der Ex-Mercedes-Pilot weiß, wie sich solche Momente anfühlen. 2014 und 2015 wurde er jeweils Vizeweltmeister hinter Lewis Hamilton, bevor er 2016 selbst den Titel holte. Gerade deshalb hätte er sich von Brown „mehr Einfühlungsvermögen und Unterstützung“ gewünscht: „Aus meiner Sicht muss da mehr kommen.“

Wie es bei McLaren weitergeht und Norris in seiner Weltmeisterrolle agiert, beobachtet Rosberg gespannt: „Jetzt beginnt ein neues Kapitel. Alle erwarten, dass er diesen Level hält oder sogar noch besser wird. Doch genau dieser Erwartungsdruck macht die Formel 1 so brutal. Lando hat bewiesen, dass er damit umgehen kann. Aber ab jetzt wird es nur noch härter.“
Diesem Druck musste der Deutsche selbst allerdings nie standhalten, er beendete mit seinem Titelgewinn und Karriere-Höhepunkt 2016 seine Formel-1-Karriere…
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