Formel 1

Formel 1 schrumpft in sozialen Medien

Formel 1 Monza Italien GP Start 2023
Credit: Red Bull Content Pool

Die Red Bull-Dominanz schadet der Spannung und damit auch der Reichweite der Formel 1 – das ergab eine Social Media-Studie.

Bianca Garloff
Bianca Garloff

Die Red Bull-Dominanz schadet der Spannung und damit auch der Reichweite der Formel 1 – das ergab eine Social Media-Studie.

Die Überlegenheit von Red Bull schadet der Formel 1 – auch ganz objektiv messbar. Nach Jahres des Booms ist die Königsklasse 2023 in den sozialen Medien laut einer Analyse von „Buzz Radar“ erstmals weniger stark gewachsen.

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Demnach ist die Erwähnung der Formel 1 in den ersten fünf Monaten 2023 um 70,2 Prozent gegenüber 2022 geschrumpft. Die Zahl der neuen Follower ist um 46,29 Prozent und die Reichweite in den sozialen Netzwerken um 64,10 Prozent gesunken.

Formel 1 wird mit „langweilig“ assoziiert

Formel 1 Max Verstappen Monza Italien 2023
Max Verstappen. Credit: Red Bull Content Pool

Schlimmer noch: „Wörter wie ‚langweilig‘ und ’nervig‘ wurden zu häufigen Beschreibungen und ersetzen ehemals positive Wörter wie ‚interessant‘ und ‚aufregend’“, heißt es in der Studie mit dem Namen: „Haben wir den Höhepunkt der Formel 1 erreicht?’“

„Buzz Radar“ hat dafür die Social Media-Aktivitäten der Formel 1 mit einer Kombination aus menschlicher Analyse und KI-Daten in den vergangenen zehn Jahren analysiert und dabei 70 Millionen Fanposts untersucht. Die Forscher glauben an einen direkten Zusammenhang zwischen der Spannung eines Titelkampfes und dem Interesse der Fans.

Beispiel der Analysten: „2016 war die Saison, über die vor 2021 (Titelkampf Verstappen vs. Hamilton; d. Red.) am meisten gesprochen wurde – trotz aller Faktoren wie der Liberty-Übernahme, Drive to Survive und des Lockdowns. Und das, weil Nico Rosberg und Lewis Hamilton bis zum Ende um den Titel kämpften.“


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Formel 1 Grand Prix von Japan
Ergebnis

1. Max Verstappen (Niederlande) – Red Bull 1:30:58,421 Std.
2. Lando Norris (Großbritannien) – McLaren +19,387 Sek.
3. Oscar Piastri (Australien) – McLaren +36,494
4. Charles Leclerc (Monaco) – Ferrari +43,998
5. Lewis Hamilton (Großbritannien) – Mercedes +49,376
6. Carlos Sainz Jr. (Spanien) – Ferrari +50,221
7. George Russell (Großbritannien) – Mercedes +57,659
8. Fernando Alonso (Spanien) – Aston Martin +1:14,725 Min.
9. Esteban Ocon (Frankreich) – Alpine +1:19,678
10. Pierre Gasly (Frankreich) – Alpine +1:23,155

Fahrer-Wertung
Stand nach 16 von 22 Rennen

1. Max Verstappen (Niederlande) – Red Bull 400 Pkt.
2. Sergio Perez (Mexiko) – Red Bull 223
3. Lewis Hamilton (Großbritannien) – Mercedes 190
4. Fernando Alonso (Spanien) – Aston Martin 174
5. Carlos Sainz Jr. (Spanien) – Ferrari 150
6. Charles Leclerc (Monaco) – Ferrari 135
7. Lando Norris (Großbritannien) – McLaren 115
8. George Russell (Großbritannien) – Mercedes 115
9. Oscar Piastri (Australien) – McLaren 57
10. Lance Stroll (Kanada) – Aston Martin 47

Konstrukteurs-Wertung
Stand nach 16 von 22 Rennen

1. Red Bull 623 Pkt.
2. Mercedes 305
3. Ferrari 285
4. Aston Martin 221
5. McLaren 172
6. Alpine 84
7. Williams 21
8. Haas 12
9. Alfa Romeo 10
10. Alpha Tauri 5


Autor

Bianca Garloff
Bianca Garloff

Mit einem Speedway-Stadion vor der Haustür aufgewachsen, Politik, Publizistik und Geschichte studiert, Michael Schumacher zugejubelt; mit dieser Kombination landet sie 2004 bei AUTO BILD. Volontariat auf der Springer-Journalistenschule. Als Redakteurin für AUTO BILD und SPORT BILD erst Schumi, dann Vettel und Rosberg auf den Fersen. Seit 2016 ist sie Redaktionsleiterin von AUTO BILD MOTORSPORT. 2020 wird sie zum Teil von F1-Insider.com, schreibt auch für SPORT1 und das Redaktionsnetzwerk Deutschland. Twitter: @bgarloff


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