Mehr Flexibilität bei Sprint-Wochenenden: Die FIA passt das Format für 2026 an und verschafft Teams und Fahrern im einzigen Training mehr Spielraum.
Die FIA nimmt für die Formel-1-Saison 2026 eine gezielte Anpassung am Sprint-Format vor. Der Ablauf der Sprint-Wochenenden bleibt grundsätzlich gleich, bekommt aber an einer entscheidenden Stelle mehr Flexibilität..
Auch 2026 wird es wieder sechs Sprint-Wochenenden geben. Das bekannte Format bleibt bestehen: Am Freitag steht nur ein einziges Freies Training auf dem Programm, danach folgt direkt die Qualifikation für das Kurzrennen. Am Samstag wird das kurze Rennen über rund 100 Kilometer gefahren, ehe am Sonntag wie gewohnt der Grand Prix über die volle Distanz ansteht.

Gerade das stark verkürzte Trainingsfenster war zuletzt umstritten. Fahrer wie Nico Hülkenberg lobten zwar die Intensität dieser Wochenenden, andere kritisierten jedoch, dass bereits eine rote Flagge oder ein Zwischenfall die gesamte Abstimmungsarbeit ruinieren könne.
Trainingszeit kann am Sprintwochenende ab 2026 verlängert werden
Darauf reagiert die FIA nun. Ab 2026 läuft die Uhr im einzigen Freien Training nicht mehr zwangsläufig weiter, wenn die Session unterbrochen wird. Stattdessen erhält die Rennleitung die Möglichkeit, die Einheit zeitlich zu verlängern. Konkret bedeutet das: Muss das Training etwa wegen eines Unfalls oder Reparaturarbeiten an Leitplanken oder TecPro-Barrieren für längere Zeit gestoppt werden, können diese Minuten im Anschluss wieder angehängt werden.
Ziel der Maßnahme ist es, allen Teams unter fairen Bedingungen genügend Fahrzeit zu ermöglichen – besonders wichtig an den kompakten Wochenenden, an denen jede Trainingsrunde zählt. Für Top-Stars wie Max Verstappen, Lando Norris oder Lewis Hamilton ebenso wie für die Mittelfeldteams bedeutet das mehr Planungssicherheit, ohne das Format grundlegend zu verändern.
2026 finden die Sprints in Shanghai, Miami, Montral, Silverstone, Zandvoort und Singapur statt.
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