Oscar Piastri bekommt in Melbourne seine eigene Tribüne. Der WM-Leader fährt ab 2026 vor dem „Piastri Grandstand“.
Oscar Piastri darf sich über eine ganz besondere Ehre freuen: Bei seinem Formel 1-Heimrennen in Melbourne wird der 24-Jährige künftig vor einer nach ihm benannten Tribüne fahren. Der „Piastri Grandstand“ befindet sich an der Start-Ziel-Geraden, direkt gegenüber der Boxengasse.
Die Veranstalter des Großen Preises von Australien gaben die Benennung offiziell bekannt. Piastri selbst zeigte sich begeistert: „Es fühlt sich surreal an“, schrieb der McLaren-Pilot in den sozialen Medien. „Es ist immer noch seltsam zu Hause zu fahren, aber es ist etwas ganz Besonderes.“
Piastri fährt 2026 seine erstes Rennen vor seiner Tribüne
Seine Premiere vor „seiner“ Tribüne wird Piastri beim Saisonauftakt 2026 feiern. Die Formel 1 startet am 8. März in Melbourne in ein Jahr mit insgesamt 24 Rennen. Damit reiht sich der Shootingstar in eine illustre Liste australischer Fahrer ein: Auch Legenden wie Jack Brabham, Alan Jones, Mark Webber oder Daniel Ricciardo haben im Albert Park bereits eine eigene Tribüne erhalten.

Piastri führt aktuell die WM-Gesamtwertung mit 284 Punkten an, knapp vor McLaren-Teamkollege Lando Norris (275). Der Youngster könnte als erster Australier seit Alan Jones 1980 den Weltmeistertitel holen. Piastri hat jetzt schon so viele Siege wie Ricciardo gesammelt, ein weiterer GP-Erfolg fehlt ihm noch zu seinem Mentor und Berater Mark Webber.
Die meisten Siege unter australischer Flagge feierte übrigens Brabham (14). Nach der Sommerpause geht es am 31. August in Zandvoort weiter, dort wartet das erste von noch zehn entscheidenden Rennen.
Formel 1: Reiner McLaren-Kampf um den WM-Titel
McLaren steuert auf den ersten Fahrertitel seit 2008 zu. Damals setzte sich Lewis Hamilton im Herzschlagfinale gegen Felipe Massa im Ferrari durch. Dieses Jahr dürfte es eine reine Angelegenheit zwischen den beiden McLaren-Stars werden.
Teamchef Zak Brown hat bereits klargestellt: Eingriffe von der Boxenmauer wird es nicht geben. Der Traditionsrennstall lässt seine Fahrer frei fahren. Nach den brenzligen Szenen in Spielberg und Budapest dürfte das Titelduell damit noch hitziger werden.
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