Cadillac sammelt erstmals F1-Kilometer: Sergio Perez schwärmt nach der Premiere in Silverstone von einem „emotionalen Augenblick“.
Die Vorbereitungen auf die neue Formel-1-Saison nehmen Fahrt auf. Noch bevor Ende Januar die offiziellen Wintertests in Barcelona beginnen, nutzen einige Teams sogenannte Filmtage, um erste Kilometer mit ihren neuen 2026er-Rennern zu sammeln. Den Auftakt machte zuletzt Audi, nun ist auch das neue US-Werksteam Cadillac auf die Strecke gegangen.
Auf dem traditionsreichen Silverstone Circuit drehte Cadillac seine ersten offiziellen Runden in der Königsklasse. Am Steuer saß Sergio Perez, der dem Projekt gleich bei der Streckenpremiere ein emotionales Gesicht gab. Gefahren wurde noch mit einer komplett schwarzen Tarnlackierung, das finale Design will Cadillac erst am 8. Februar im Rahmen eines Super-Bowl-Werbespots enthüllen. Bei den Testfahrten in Barcelona kommt eine dunkle Sonderlackierung zum Einsatz.
Formel 1: Perez erlebt „emotionalen Augenblick“
Für Perez ist die Ausfahrt viel mehr als ein reiner Funktionstest: „Das war ein wirklich überwältigender Tag. Jeder im Team sollte unglaublich stolz auf die ersten Runden sein, denn alle haben hart gearbeitet, um diesen Meilenstein zu erreichen.“
Der Mexikaner weiter: „Es war ein emotionaler Augenblick für mich, als ich Motorsport-Geschichte schreiben durfte. Wir können und sollen das alle genießen und das war erst der Start für uns. Ich kann es kaum erwarten, wieder ins Cockpit zu steigen.“

Auch Teamkollege Valtteri Bottas, der den Shakedown aus der Box verfolgte, sprach von einem historischen Moment: „Als Team haben wir heute Geschichte geschrieben, als der Cadillac zum ersten Mal auf die Strecke ging. Checo fuhr die ersten Runden, und das Auto lief reibungslos. Ich bin stolz auf die ganze Mannschaft, dass sie diesen Punkt erreicht hat.“
Teamchef Graeme Lowdon ordnete den Tag sachlich, aber zufrieden ein: „Der heutige Tag ist das Ergebnis unzähliger Stunden harter Arbeit. Für uns war es wichtig, unter realen Bedingungen Abläufe in der Box zu testen, die Fahrzeugsysteme zu überprüfen und erste Kinderkrankheiten zu erkennen.“ Gleichzeitig betonte Lowdon, dass der Fokus nun klar auf den kommenden Tests liege: „Das ist erst der Anfang. In Barcelona werden wir deutlich mehr lernen.“
Cadillac ist damit nach Audi das zweite Team, das seinen 2026er-Boliden bereits auf die Strecke gebracht hat. Die nächsten wichtigen Daten folgen Ende Januar beim nicht-öffentlichen Testauftakt in Barcelona – dann wird sich zeigen, wie gut die ambitionierten Newcomer für den Einstieg in die Formel-1-Saison 2026 gerüstet sind.
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