Williams-Pilot Carlos Sainz fordert eine Revolution beim Sprintformat und wirft einen erfrischen Vorschlag in den Raum.
Carlos Sainz hat eine klare Meinung zum Sprintformat der Formel 1 und bringt eine überraschende Idee ins Spiel, um das umstrittene Mini-Rennen spannender zu machen.
Der Williams-Pilot zählt zu den Fahrern, die mit dem aktuellen System unzufrieden sind. „Bei gewissen Rennen sorgt ein Regenschauer für Spannung und auf einmal hast du einen grandiosen Sprint. Aber meistens ist es trocken, und da wäre vielleicht eine Formatänderung nötig“, erklärte der Spanier.
Der vierfache Grand-Prix-Sieger sieht vor allem ein Problem darin, dass die Sprint-Qualifikation zu sehr dem normalen Zeitfahren am Samstag ähnelt. „Ich bin zugegeben kein großer Fan des Sprints, weil er vorwegnimmt, wie der erste Teil des Grand Prix aussehen wird, da die Sprint-Quali dasselbe Format wie jene fürs Sonntagsrennen hat, wenn auch kürzer. Ich würde mir für den Sprint andere Ideen wünschen, damit er nicht so viel über das Rennen preisgibt.“

Formel 1: Soft-Reifen-Pflicht im Sprint?
Sein Vorschlag: eine verpflichtende Reifenwahl. „Ich würde als Erstes einführen, dass alle Fahrer den Sprint mit Soft-Reifen fahren müssen, also Reifen mit hohem Verschleiß. Normalerweise wählen wir nur auf ganz wenigen Strecken für den ersten GP-Teil die weichen Mischungen“, sagte Sainz.
Der Ex-Ferrari-Pilot glaubt, dass die Idee den Sprint deutlich aufregender machen könnte: „Das wäre eine einfache und auch praktische Lösung.“
Mit seinem Vorstoß bringt Sainz neuen Schwung in die Diskussion um das Sprintformat, das seit seiner Einführung 2021 immer wieder für Kritik sorgt. Unter anderem wurde schon darüber nachgedacht, das Rennen in umgedrehter Startreihenfolge stattfinden zu lassen.
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