Ex-Haas-Teamchef Günther Steiner warnt: Esteban Ocon sollte sich ernsthaft Sorgen um seine F1-Zukunft machen.
Günther Steiner schlägt Alarm: Für Esteban Ocon könnte es in der Formel 1 eng werden. Der frühere Haas-Teamchef sieht den Franzosen unter massivem Druck, nicht zuletzt wegen Teamkollege Oliver Bearman, der in seiner ersten vollen Saison mehrfach überzeugt hat. Beim Brasilien-GP landete der 20-Jährige auf Platz sechs, während Ocon erneut leer ausging. Es war das bereits siebte Rennen in Serie, in dem Bearman besser als sein französischer Teamkollege abschneiden konnte.

Steiner analysiert klar die Schieflage im Haas-Duell. Im Podcast The Red Flags sagt er: „Ich denke, er sollte sich Sorgen machen.“ Steiner führt weiter aus: „Wie oft ist er jetzt in Q1 hängengeblieben? Ganz schön oft. Und Ollie in Q3? Auch ganz schön oft.“ Tatsächlich gelang Bearman nicht nur häufig der Sprung in Q3, sondern dort solide Top-8-Platzierungen.
Steiner sieht keine Alternativen
Der Experte beantwortet zudem die Frage, ob Ocon im kommenden Jahr überhaupt noch einen festen Platz im Feld haben wird. „Kommt denn überhaupt jemand von hinten, der diesen Platz füllen kann? Oder sind die aktuellen Fahrer immer noch die beste Option, auch wenn sie nicht mehr 22 sind?“ Steiner verweist auf den Altersschnitt im Feld: „Wie lange macht Fernando Alonso noch? Er wird 45 Anfang 2027. Und Lewis wird 42.“

Ocon, der in Sao Paulo aus der Box startete, verteidigte sich nach seinem 12. Platz. „Ich wäre heute viel weiter vorne gelandet, wenn ich nicht in den ersten Runden einen Plattfuß bekommen hätte“, erklärte er. „Ich war am Ende da, kämpfte um einen Punkt, aber mir fehlten ein paar Runden.“
Fakt ist: Ocon holte in den letzten sechs Rennen nur zwei Punkte. Nur Colapinto, Stroll und Gasly sind seit Monza schlechter…
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