Formel 1

Formel-1-Star zeigt privaten Lamborghini mit V12-Hybrid und 1.051 PS 

Formel 1 Esteban Ocon Lamborghini 2026
Credit: estebanocon / Instagram

Formel-1-Pilot Esteban Ocon zeigt sein neues Hypercar – einen Lamborghini Revuelto von Mansory mit 1.051 PS.

Bianca Garloff
Bianca Garloff

Formel-1-Pilot Esteban Ocon zeigt sein neues Hypercar – einen Lamborghini Revuelto von Mansory mit 1.051 PS.

Ja, auch Formel-1-Stars brauchen ab und zu mal ein neues Spielzeug. Das hat sich Esteban Ocon (Haas) wohl auch gedacht und sich zu Weihnachten einen echten Hingucker gegönnt. Und wie sich das für einen Rennfahrer gehört, hat der vier Räder und ist richtig schnell…

Ein Blick auf Ocons Social Media-Kanäle jedenfalls verrät: Der Franzose fährt privat jetzt einen Mansory Lamborghini Revuelto. „Erste Fahrt“, schrieb er lapidar unter den Post, bei dem Autofans neidisch werden könnten.

Mansory Lamborghini Revuelto für Esteban Ocons Garage 

Denn: Schon der Serien-Revuelto ist kein Auto von der Stange. Als Nachfolger des Aventador markiert er Lamborghinis Einstieg in die V12-Hybrid-Ära. Doch Ocon ging noch einen Schritt weiter – und schickte sein Hypercar zu Mansory. Ergebnis: ein Revuelto, der optisch und technisch noch eine Schippe drauflegt.

Formel 1 Esteban Ocon Lamborghini 2026
Credit: estebanocon / Instagram

Schwarze Flächen bestimmen den Look, rote Akzente setzen gezielte Kontraste. Freiliegendes Carbon, mächtige Felgen und aggressiv gezeichnete Aero-Elemente unterstreichen den typischen Mansory-Stil. Dezent war gestern; jetzt auch in der Garage von Esteban Ocon!

1.051 PS – stärker geht’s bei Lamborghini nicht

Doch der Ocon-Revuelto lebt nicht nur von Optik. Im Heck arbeitet Lamborghinis 6,5-Liter-V12, der allein schon 825 PS leistet. Dazu kommen drei Elektromotoren – zwei vorne, einer im Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe. In Summe sind das 1.051 PS Systemleistung. Die kennt Ocon zwar aus der Formel 1. Doch auf der Straße ist der Lamborghini Revuelto damit das stärkste Serienmodell der Markengeschichte.

Logisch, dass die Fahrleistungen da ebenfalls Formel-1-Format haben: 0–100 km/h in rund 2,5 Sekunden, 0–200 km/h in unter sieben Sekunden, Höchstgeschwindigkeit: über 350 km/h. Das Hybridsystem sorgt dabei nicht nur für Effizienz, sondern vor allem für sofortige Gasannahme und präzises Torque Vectoring an der Vorderachse. Renntechnik für die Straße eben, genau das richtige für einen F1-Star.

Fans feiern Ocons Hypercar

Der Instagram-Post sammelte binnen Stunden hunderttausende Likes. Die Kommentare schwankten zwischen Bewunderung und Humor. Klar ist: Ocons Mansory-Revuelto trifft einen Nerv – selbst in einer Szene, die an Supercars gewöhnt ist.

Die Verbindung dürfte kein Zufall sein. Künftig wird auch auf Ocons Helm das Mansory-Logo zu sehen sein. Bleibt nur die Frage, ob Ocons Haas-Motorlieferant Ferrari die öffentliche Bewerbung des Konkurrenzprodukts auch gefällt.

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Autor

Bianca Garloff
Bianca Garloff

Mit einem Speedway-Stadion vor der Haustür aufgewachsen, Politik, Publizistik und Geschichte studiert, Michael Schumacher zugejubelt; mit dieser Kombination landet sie 2004 bei AUTO BILD. Volontariat auf der Springer-Journalistenschule. Als Redakteurin für AUTO BILD und SPORT BILD erst Schumi, dann Vettel und Rosberg auf den Fersen. Seit 2016 ist sie Redaktionsleiterin von AUTO BILD MOTORSPORT. 2020 wird sie zum Teil von F1-Insider.com, schreibt auch für SPORT1 und das Redaktionsnetzwerk Deutschland. Twitter: @bgarloff


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