Günther Steiner ist sicher: Nico Hülkenberg hat in seiner Formel-1-Karriere nicht das erreicht, was eigentlich drin gewesen wäre.
„Ironisch gesagt hat Nico ein besonderes Talent dafür, sich immer das falsche Team auszusuchen. Er war mehrfach ganz nah dran an einem Topcockpit – und es hat dann doch nicht geklappt“, urteilt der Südtiroler bei web.de.
Hülkenberg mit Ferrari- und Mercedes-Chance
Steiner weiß, wovon er spricht. 2023 und 2024 war er Teamchef des Deutschen beim Haas F1 Team, kennt seine Qualitäten und seine lange Laufbahn. „Nico hatte eine realistische Chance, bei Ferrari zu fahren, und auch bei Mercedes. Doch beide Male wurde es in letzter Minute dann doch nichts.“
Hülkenberg startete in seiner Karriere für Aston Martin, Force India, Racing Point, Renault, Williams, Haas und aktuell Sauber. Siege blieben ihm dabei verwehrt – umso größer war die Freude, als er kürzlich endlich sein erstes Podium feiern konnte. „Das hat sich Nico absolut verdient“, betont Steiner.

Steiner: „Dafür ist er zu alt“
Trotz des Aufschwungs beim aktuellen Stake F1 Team glaubt der Südtiroler aber nicht an eine Titelchance für Hülkenberg. „Da muss schon etwas Außergewöhnliches passieren. Denn von sich aus wird niemand ein WM-Projekt auf Nico ausrichten. Dafür ist er schlicht zu alt.“
Damit bleibt Hülkenbergs Karriere eine Geschichte voller „Was wäre wenn“-Momente – und sein jüngster Erfolg ein seltener, aber umso wertvollerer Meilenstein.
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