Paukenschlag bei Red Bull: Nach nur zwei Rennwochenenden tauscht das Weltmeisterteam den zweiten Fahrer aus. Yuki Tsunoda übernimmt den Platz von Liam Lawson – ausgerechnet beim Heimrennen in Japan.
Jetzt ist es offiziell, was F1-Insider.com bereits am Sonntag nach dem GP China exklusiv als fix vermeldete: Yuki Tsunoda steigt zum Red-Bull-Stammpiloten auf und ersetzt Liam Lawson schon beim nächsten Grand Prix in Suzuka. Der Wechsel erfolgt nach nur zwei Rennwochenenden – und sorgt für ordentlich Gesprächsstoff in der Formel 1.
Lawson raus nach null Punkten
Während Max Verstappen mit 36 WM-Zählern solide in die Saison gestartet ist, blieb Lawson in drei Rennanläufen punktlos. Das passt nicht zu Red Bulls Titelambitionen. Teamchef Christian Horner macht klar: „Wir haben zwei Ziele – die Fahrer-WM verteidigen und den Konstrukteurstitel zurückholen. Diese Entscheidung ist rein sportlich.“

Lawson hatte vor allem mit der Abstimmung des RB21 zu kämpfen. Red Bull stellte ihn beim China-GP sogar mit geänderter Set-up-Philosophie aus der Boxengasse auf – ohne Erfolg. Nun soll er bei den Racing Bulls wieder Selbstvertrauen tanken.
Tsunoda bekommt seine Chance
Für Yuki Tsunoda erfüllt sich damit ein lang gehegter Traum. Der Japaner hatte sich mit starken Leistungen im Schwesterteam empfohlen, war von Red Bull aber immer wieder übergangen worden – bis jetzt. Ausgerechnet bei seinem Heimrennen in Suzuka feiert der 23-Jährige sein Debüt im A-Team.
„Wir sind unglaublich stolz auf Yuki“, sagt Racing-Bulls-Teamchef Laurent Mekies. „Seine Fortschritte seit letztem Jahr waren sensationell.“
Horner lobt beide Fahrer
Gleichzeitig macht Horner deutlich: Auch Liam Lawson bleibt Teil der Red-Bull-Familie. „Wir haben die Pflicht, ihn zu fördern. Nach diesem schwierigen Start ist es sinnvoll, schnell zu handeln“, so der Teamchef. Tsunoda bringe „wertvolle Erfahrung“ mit, die bei der Weiterentwicklung des RB21 helfe.
All das liest sich wie ein echter Coup für Tsunoda. Das Problem: Sein nächster Gegner ist Max Verstappen.
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