Formel 1

Diese Aktion bereut Verstappen im Nachhinein

Formel 1 Max Verstappen Red Bull Mexiko 2025
Max Verstappen. Credit: Getty Images / Red Bull Content Pool
Alex Warneke
Alex Warneke

Max Verstappen blickt zufrieden auf seine Saison zurück, doch einen Moment bereut er zutiefst: In Barcelona „standen alle Ampeln auf Rot“.

Max Verstappen hat ein starkes, aber turbulentes Formel-1-Jahr hinter sich und genau einen Moment, den er heute gern ungeschehen machen würde. Drei Rennen vor Saisonende liegt der Niederländer 49 Punkte hinter WM-Leader Lando Norris. Der fünfte Titel in Serie ist damit so gut wie ausgeschlossen. Dennoch sagt er rückblickend: „Ich glaube, dass ich mit dem Material, das ich hatte, im Verlauf der Saison sehr viel rausgeholt habe.“ Insgesamt könne er „zufrieden“ sein, wie er bei Viaplay betonte.

Doch eine Szene sorgt bei ihm bis heute für Reue: sein Crash mit George Russell beim Spanien-GP. Verstappen war damals im Restart in Barcelona unter Druck geraten, verlor Positionen und ließ seiner Frustration freien Lauf. Er fuhr Russell ins Auto, wurde bestraft und löste eine der kontroversesten Situationen der Saison aus.

Formel 1 Russell Verstappen Barcelona 2025
George Russell und Max Verstappen. Credit: F1 / X

Verstappen: „Da standen alle Ampeln auf Rot“

Heute bewertet er den Vorfall klar: „Dieses Manöver an sich, und der gesamte Vorfall, war nicht gut“, ordnet er ein. „Das Auto funktionierte sowieso nicht, also hätte ich es einfach lassen sollen.“ Doch so tickt Verstappen nicht: „Ich kann nicht akzeptieren, aus dem Auto zu steigen und zu wissen, dass ich nicht alles gegeben habe.“

Als ihm das Team über Funk mitteilte, Russell die Position zurückzugeben, eskalierte die Situation endgültig: „Da standen alle Ampeln auf Rot.“ Der vierfache Weltmeister spricht offen darüber, dass er in Barcelona eine Grenze überschritten hat: „Natürlich lerne ich daraus.“ Und: „Solche Momente werden nächstes Jahr nicht wieder vorkommen.“

Formel 1 Max Verstappen Red Bull Brasilien 2025
Max Verstappen. Credit: Getty Images / Red Bull Content Pool

Trotz des verlorenen Titelkampfs sieht der amtierende Champion 2025 deutliche Fortschritte, vor allem samstags. „Besonders im Qualifying war ich oft zufrieden“, sagt er. Der Schlüssel sei gewesen, entspannter ans Limit zu gehen und besser zu verstehen, wo noch Zeit zu holen ist und wo nicht: „Dann muss man realisieren: ‘Da geht nicht mehr viel‘ und nicht versuchen, einen Meter später zu bremsen.“

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Autor

Alex Warneke
Alex Warneke

Alex ist unser Hybrid im Redaktionsteam. Als Rennspiel-Experte versorgt er die F1 Insider Leser mit Texten aus der SimRacing-Welt. Zudem ist Alex als Videocreator im F1-Insider-Team aktiv. Interviews und spannende Themen aus der Formel 1 bereitet er für unseren YouTube Kanal auf.


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