Formel 1

Verstappen bremst Brad Pitt aus

Formel 1 Max Verstappen Red Bull Spielberg 2025
Max Verstappen. Credit: Getty Images / Red Bull Content Pool

Max Verstappen lehnte exklusive Szene im Film F1 ab.

Ralf Bach
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Max Verstappen lehnte exklusive Szene im Film F1 ab.

Max Verstappen wie er lebt und lebt. Konventionen taugen ihm nicht, er geht lieber aufrecht durchs Leben als sich immer wieder zu verbiegen.

Neuster Beweis: Während seine Kollegen Hollywoodstar Brad Pitt, der gerade seinen Formel-1-Film in die Kino gebracht hat, zu Kreuze kriechen, kam jetzt heraus: Verstappen hat Pitt während der Dreharbeiten einen Korb gegeben. 

Was der niederländische „Telegraaf“ berichtet hat, kann F1-Insider.com bestätigen: Verstappen hat eine für den Film bestimmte Nachtclubszene zusammen mit dem Hollywoodsuperstar abgelehnt – obwohl diese exklusiv für den Film nachgedreht werden sollte. Eine klare Absage nicht nur an Pitt sondern auch an den gesamten Hollywood-Glamour. 

Auch sonst hat der Niederländer keine Lust, mit dem Film in Zusammenhang gebracht zu werden. Verstappen schwänzte gleich zwei Premieren-Events des Films: Sowohl bei der New Yorker Weltpremiere als auch bei der exklusiven Screening-Session für Fahrer in Monaco glänzte der Red-Bull-Star durch Abwesenheit.

Verstappen fuhr lieber GT3

Formel 1 Max Verstappen Red Bull Spielberg 2025
Max Verstappen. Credit: Getty Images / Red Bull Content Pool

Als die Formel-1-Kollegen vergangenen Dienstag Brad Pitt auf dem roten Teppich huldigten, befand sich Verstappen in den Ardennen. Er testete lieber den Aston-Martin seines eigenen GT3-Teams als Vorbereitung der 24 Stunden von Spa diese Woche.

Verstappen zu F1-Insider.com: „Das hat richtig Spaß gemacht und vom Zeitfenster her musste ich es auch an diesem Tag machen.“ Den Film habe er auf AppleTV noch nicht gefunden. Mehr wollte er nicht preisgeben.

Allein: Seine Körpersprache spricht Bände. Der Niederländer macht keinen Hehl daraus, dass er mit dem Hollywood-Rummel rund um den Film, der auf den Spuren der Netflix-Serie Drive to Survive wandelt, wenig anfangen kann.

Anders sieht das bei Lewis Hamilton aus: Der siebenfache Weltmeister ist nicht nur auf der Strecke präsent, sondern auch im Abspann. Hamilton ist ausführender Produzent des Films, trainierte Brad Pitt und Damson Idris persönlich im Formel-2-Auto und ermöglichte den Machern sogar Zugang zu geheimen Teamdaten.

Die Teams selbst öffneten Tür und Tor: McLaren stellte seine Zentrale in Woking zur Verfügung, Williams seinen Windkanal. Und die Formel 1 gab Silverstone für ganze drei Monate frei – zum Ärger einiger Junior-Teams, die die Strecke in dieser Zeit nicht nutzen konnten.

Während F1 seit dem 26. Juni auch in deutschen Kinos läuft, bleibt Max Verstappen lieber bei dem, was er am besten kann: Rennen fahren – und gewinnen. Die große Bühne überlässt er Brad Pitt & Co., mit Blitzlichtgewitter und Nachtclub-Szenen will er nichts zu tun haben. Er fährt er lieber den echten Grand Prix – und nicht den auf der Leinwand.

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Autor

Ralf Bach
Ralf Bach

Ralf Bachs Zuhause ist der Formel-1-Zirkus. Seit rund 30 Jahren berichtet er für SPORT BILD, AUTO BILD MOTORSPORT, SPORT1 und das Ippen-Netzwerk (TZ München, Frankfurter Rundschau) von der Königsklasse. Für seine exklusiven Stories wurde er in die „Paddock Hall of Fame“ der Formel 1 aufgenommen. Auf F1-Insider.com schildert er, wie die Protagonisten ticken. Twitter: @ralfbond


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