Formel 1

Schielt Verstappen etwa auf Hamiltons Ferrari-Cockpit?

Formel 1 Max Verstappen Red Bull Zandvoort 2025
Max Verstappen. Credit: Getty Images / Red Bull Content Pool

Max Verstappen bleibt 2026 zwar bei Red Bull – doch Vater Jos verrät: Gespräche über einen Teamwechsel gab es in diesem Jahr häufiger als früher. Und dabei ging es nicht nur um Mercedes und Red Bull.

Bianca Garloff
Bianca Garloff

Max Verstappen bleibt 2026 zwar bei Red Bull – doch Vater Jos verrät: Gespräche über einen Teamwechsel gab es in diesem Jahr häufiger als früher. Und dabei ging es nicht nur um Mercedes und Red Bull.

Das Verstappen-Lager ließ sich in diesem Jahr so viel Zeit wie noch nie: Bleibt der Dreifach-Weltmeister bei Red Bull oder wechselt er? Nach Monaten voller Gerüchte um Mercedes bestätigte Max Verstappen in Ungarn schließlich: 2026 erfüllt er seinen Vertrag mit den Roten Bullen. Doch für die Zukunft hält er sich weiter verschiedene Optionen offen. Und die sind offenbar vielfältiger, als zunächst bekannt war.

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Jos Verstappen nennt Ferrari als Option

Formel 1 Jos und Max Verstappen Red Bull 2024
Jos und Max Verstappen. Credit: Red Bull Content Pool

Hintergrund: Verstappens Vater Jos hat nun gegenüber dem niederländischen Sender Viaplay ausgeplaudert, dass das Thema Teamwechsel intern intensiv diskutiert wurde. „Es ist nicht so, dass wir dieses Jahr besonders viel darüber gesprochen haben. Allerdings etwas mehr als in den vergangenen Jahren.“

Dann kommt der überraschende Nachsatz: „Wir reden über Ferrari, Mercedes und Red Bull.“

Eine Aussage, die es in sich hat. Denn damit nennt der 53-Jährige die drei Top-Optionen seines Sohnes offen beim Namen. Die Überraschung mit Sensationspotential dabei: Auch Ferrari kommt in den Gedankenspielen der Verstappens vor. Dabei sind die beiden roten Renner eigentlich mit Charles Leclerc und Lewis Hamilton fix besetzt.

Red Bull, Mercedes oder Ferrari?

Formel 1 Max Verstappen Red Bull Zandvoort 2025
Max Verstappen. Credit: Getty Images / Red Bull Content Pool

F1-Insider kann bestätigen: Spätestens ab 2027 scheint alles möglich. Hintergrund: Ab 2026 greifen in der Formel 1 neue Motorregeln. Red Bull baut erstmals eigene Powerunits mit Ford-Logo – ein Risiko. Sollte der Weltmeister-Rennstall damit nicht konkurrenzfähig sein, könnte Verstappen den Absprung suchen. Mercedes buhlt seit Monaten um den viermaligen Champion, jetzt zählt also auch Ferrari aus Verstappen-Sicht als reizvolle Adresse. Und sollte Lewis Hamilton weiter nicht performen, muss sich auch die Scuderia einen neuen Heilsbringer suchen.

Für Red Bull bedeutet das: Der Druck, ein siegfähiges Paket hinzustellen, wächst. Für Lewis Hamilton steht ein potentieller Nachfolger in den Startlöchern. Und für Verstappen selbst bleibt offenbar weiter alles offen. Die Formel 1 darf sich auf eine Silly Season 2026 einstellen, die es in sich haben könnte.

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Autor

Bianca Garloff
Bianca Garloff

Mit einem Speedway-Stadion vor der Haustür aufgewachsen, Politik, Publizistik und Geschichte studiert, Michael Schumacher zugejubelt; mit dieser Kombination landet sie 2004 bei AUTO BILD. Volontariat auf der Springer-Journalistenschule. Als Redakteurin für AUTO BILD und SPORT BILD erst Schumi, dann Vettel und Rosberg auf den Fersen. Seit 2016 ist sie Redaktionsleiterin von AUTO BILD MOTORSPORT. 2020 wird sie zum Teil von F1-Insider.com, schreibt auch für SPORT1 und das Redaktionsnetzwerk Deutschland. Twitter: @bgarloff


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