Das Aus von Christian Horner bei Red Bull schlägt hohe Wellen – doch aus dem Verstappen-Lager kommt eine frostige Reaktion.
Am Mittwoch wurde es offiziell: Christian Horner ist nicht länger Teamchef von Red Bull Racing. Was seit Monaten in der Luft lag, ist nun Realität – und die Reaktionen lassen tief blicken. Besonders eine sticht heraus: Raymond Vermeulen, langjähriger Manager von Max Verstappen, verabschiedet sich mit einer Botschaft, die kälter kaum sein könnte.
Verstappen-Manager: kein Bedauern – nur Klartext
„Wir wurden vom Red-Bull-Management im Vorfeld darüber informiert, dass diese Entscheidung getroffen wurde“, erklärte Vermeulen gegenüber der niederländischen Zeitung De Telegraaf. Ein nüchternes Statement, das tief blicken lässt.
Und weiter: „Es ist die Aufgabe von Red Bull, weitere Erklärungen zu den Gründen abzugeben. Wir schauen weiter auf die sportliche Seite und hoffen auf mehr Performance, damit wir an die Spitze zurückkehren können.“
Letzter Rückhalt für Horner bricht weg
Laut De Telegraaf hat sich zuletzt sogar Chalerm Yoovidhya, thailändischer Anteilseigner und bislang einer der letzten Horner-Unterstützer, abgewendet. Die Zeitung schreibt: „Selbst er hatte nun das Gefühl, dass es reicht.“

Ein Satz, der zeigt, wie tief der sportliche und persönliche Graben bei Red Bull inzwischen ist. Der Rennstall, der noch vor einem Jahr die Formel 1 dominierte, steckt zur Saisonhalbzeit 2025 in einer handfesten Krise.
Verstappen selbst schlägt auf Instagram für die Öffentlichkeit versöhnlichere Töne an: „Von meinem ersten Sieg bis zum vierten WM-Titel – wir haben viele Erfolge gemeinsam gefeiert, unvergessliche Rennen gewonnen und Rekorde gebrochen. Danke für alles, Christian!“ Es ist eine nette Geste des Abschieds, mehr aber auch nicht.
FOLGT UNS AUF YOUTUBE!
Das ist F1-Insider.com