Formel 1

Verstappen-Manager packt über Wechsel-Absichten aus

Formel 1 Max Verstappen Red Bull Baku Aserbaidschan 2025
Max Verstappen. Credit: Getty Images / Red Bull Content Pool

Die Zukunft von Max Verstappen sorgt weiter für Wirbel. Jetzt spricht sein Manager Raymond Vermeulen – und liefert überraschende Einblicke.

Bianca Garloff
Bianca Garloff

Die Zukunft von Max Verstappen sorgt weiter für Wirbel. Jetzt spricht sein Manager Raymond Vermeulen – und liefert überraschende Einblicke.

Die Formel-1-Welt hat monatelang über die Zukunft von Max Verstappen spekuliert. Verlässt er Red Bull? Bleibt er? Jetzt bringt sein Manager Raymond Vermeulen Licht ins Dunkel und verrät, warum der Vierfach-Weltmeister trotz aller Unruhe vorerst Red Bull treu bleibt.

Brisant: Verstappen hätte im Sommer tatsächlich die Chance gehabt, Red Bull zu verlassen. „Natürlich war das ein Thema“, bestätigt Vermeulen im Telegraaf entsprechende Berichte auch von F1-Insider.com. Eine Ausstiegsklausel hätte gegriffen, wenn der Niederländer nicht unter den Top 3 der Fahrer-WM gestanden hätte. Doch es kam anders: Schon vor der Sommerpause sei klar gewesen, dass „Super Max“ bleibt – zumindest bis Ende 2026.

Verstappens Blick nach vorn: 2026 wird entscheidend

Der Grund: die neuen Technik-Regeln, die ab 2026 greifen. „Mit den neuen Regularien kann sich im nächsten Jahr alles ändern“, so Vermeulen. „Es ist besser, zu warten und zu sehen, wie sich das Feld entwickelt.“ Heißt: 2026 wird zum Schicksalsjahr. Nur wenn Red Bull ein Auto hinstellt, das wieder Titel gewinnen kann, bleibt Verstappen langfristig.

Formel 1 Max Verstappen Red Bull Baku Aserbaidschan 2025
Max Verstappen. Credit: Getty Images / Red Bull Content Pool

„Es wäre eine fantastische Story, wenn Max seine gesamte Karriere bei Red Bull verbringt. Aber das passiert nur, wenn er gewinnen kann“, macht Vermeulen deutlich. Damit steht fest: Der Vertrag mag gelten, aber Verstappens Geduld ist eben nicht grenzenlos.

Konkurrenz lauert längst

Die Auswahl an möglichen neuen Teams sei für Verstappen jedenfalls groß: „Wenn du einen Fahrer bekommst, der von sich aus ein paar Zehntel mitbringt, dann bist du froh“, betont sein Manager selbstbewusst. Sprich: Türen bei Ferrari, Mercedes oder Aston Martin würden sofort aufgehen.

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Für Vermeulen ist das nur logisch: „Jeder ruft jeden an“, verrät er. „Oder glaubt ihr, dass Toto Wolff nicht auch bei Charles Leclerc anruft? Jeder puzzelt für sich. Alle sind egoistisch. Das ist nur logisch.“

Allein: Bisweilen legt sich Verstappen weiter voll für Red Bull ins Zeug. Mit dem neuen Teamchef Laurent Mekies geht es dort sichtbar aufwärts und die Wechsel-Gedanken des viermaligen Champions dürften erst 2026 von neuem befeuert werden.

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Autor

Bianca Garloff
Bianca Garloff

Mit einem Speedway-Stadion vor der Haustür aufgewachsen, Politik, Publizistik und Geschichte studiert, Michael Schumacher zugejubelt; mit dieser Kombination landet sie 2004 bei AUTO BILD. Volontariat auf der Springer-Journalistenschule. Als Redakteurin für AUTO BILD und SPORT BILD erst Schumi, dann Vettel und Rosberg auf den Fersen. Seit 2016 ist sie Redaktionsleiterin von AUTO BILD MOTORSPORT. 2020 wird sie zum Teil von F1-Insider.com, schreibt auch für SPORT1 und das Redaktionsnetzwerk Deutschland. Twitter: @bgarloff


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