Juan Pablo Montoya sieht Isack Hadjar als künftigen Teamkollegen von Max Verstappen und erklärt, warum andere Red-Bull-Kandidaten für ihn noch nicht bereit sind.
Kommt 2026 ein neuer Teamkollege für Max Verstappen? Geht es nach Ex-Formel-1-Pilot Juan Pablo Montoya, wird der Franzose Isack Hadjar ins Red-Bull-Werksteam befördert.

„Tsunoda oder Lawson? Ich glaube, Hadjar wird zu Red Bull befördert“, sagte der Kolumbianer im Gespräch mit W Radio Colombia. Damit erteilt er sowohl dem derzeit glücklos agierenden Yuki Tsunoda als auch Liam Lawson eine Absage.
Tsunoda der zweitschlechteste Pilot seit der Red Bull Beförderung
Der Japaner hat seit seiner Beförderung zum GP Japan in zwölf Rennen nur vier Zähler geholt. Nur Oliver Bearman war in dieser Rennfolge punktetechnisch erfolgloser.
Hadjar fährt aktuell in der Formel 2 und gilt als eines der größten Talente im Red-Bull-Nachwuchsprogramm. Montoya traut dem 20-Jährigen den direkten Sprung an die Seite von Verstappen zu, auch wenn hausintern andere Pläne kursieren. Red Bull prüft laut Berichten sowohl einen zweiten Anlauf mit Lawson als auch einen Aufstieg von Arvid Lindblad, der sich derzeit in der FIA-Formel-2-Meisterschaft einen Namen macht.

Montoya: „Lindblad ist noch nicht bereit für die F1“
Für Montoya kommt die Lindblad-Variante verfrüht. „Meiner Meinung nach ist Lindblad noch nicht bereit für die F1, und an diesem Punkt werden sie entscheiden müssen, wen sie aus dem Racing-Bulls-Team entfernen“, so der siebenfache Grand-Prix-Sieger.
Der Kolumbianer warnt zudem vor einer zusätzlichen Herausforderung: 2026 tritt Red Bull erstmals als eigener Motorenhersteller an. „Das könnte für beide Red-Bull-Teams sehr kompliziert werden. Ein Aspekt, der es Lindblad definitiv nicht leichter machen wird.“
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