Max Verstappen erklärt, warum er auf den klassischen Track Walk verzichtet und stattdessen auf Google Maps und die Out-Lap setzt.
Der sogenannte Track Walk gehört für viele Fahrer fest zum Formel-1-Wochenende. Noch bevor es im Auto ernst wird, laufen oder radeln Piloten die Strecke ab, um Bodenwellen, Kerbs und Linienführung genau zu studieren. Max Verstappen hingegen kann dieser Tradition wenig abgewinnen.
Im Gespräch mit Moderator und Motorsport-Enthusiast Chris Harris verrät der viermalige Weltmeister, dass ihm der klassische Track Walk schlicht zu langweilig ist. Stattdessen setzt er auf eine deutlich pragmatischere Herangehensweise. „Wenn ich zu einer neuen Strecke komme, schaue ich mir zuallererst alle Onboards an, die ich finden kann.“ Damit bekommt er ein Gefühl für Linien, Kurvenfolgen und Bremspunkte.

Verstappen setzt auf Google Maps
Dazu kommt ein eher unkonventionelles Hilfsmittel. „Was ich tatsächlich auch gerne mache, ist Google Maps anzuschauen“, verrät er. „So hast du die Strecke einfach im Kopf.“ Es gehe darum, die Strecke früh zu „verinnerlichen“, noch bevor er selbst im Cockpit sitzt.
Den finalen Feinschliff holt sich der Red-Bull-Star dann direkt auf der Strecke, allerdings nicht zu Fuß. Seine Out-Lap, also die langsame Einführungsrunde vor einem schnellen Run, nutzt Verstappen gezielt, um Details zu prüfen und letzte Eindrücke zu sammeln. Für ihn erfüllt diese Runde denselben Zweck wie ein Track Walk. „Nur auf ganz neuen Strecken laufe ich den Kurs einmal ab.“, ergänzt der Red-Bull-Pilot.
Angesichts seiner Erfolge dürfte diese Methode kaum zu kritisieren sein. Im Gegenteil: Verstappens hohe Auffassungsgabe gilt als Unterschiedsmerkmal in der Szene. Vier WM-Titel in Folge sprechen dafür, dass Verstappen auch ohne Streckenbegehung bestens vorbereitet ist, selbst wenn er dabei lieber auf Satellitenbilder als auf Turnschuhe setzt.
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