Formel 1

Verstappen: Simracing-Saisonstart in Le Mans

Max Verstappen Virtual 24h Le Mans Team Redline
Credit: Team Redline

Max Verstappen geht wieder bei den virtuellen 24h von Le Mans an den Start.

Bianca Garloff
Bianca Garloff

Max Verstappen geht wieder bei den virtuellen 24h von Le Mans an den Start.

Max Verstappens (25) Winterpause ist schneller beendet, als der Formel-1-Kalender es vorschreibt. Hintergrund: Der Weltmeister bestreitet für das Team Redline die virtuellen 24 Stunden von Le Mans.

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Das eSports-Event ist das virtuelle Gegenstück zum legendären Klassiker an der Sarthe, der in diesem Juni seinen 100. Geburtstag feiert. Die Simracing-Version findet bereits am 14./15. Januar statt. Den Siegern winkt ein Preisgeld in Höhe von 250 000 Dollar.

Bereits im vergangenen Winter hatte Verstappen an dem Rennen teilgenommen und die Pole geholt. Nach sieben Stunden baute er in Führung liegend einen Unfall und schied aus.

Max Verstappen Virtual 24h Le Mans Team Redline
Credit: Team Redline

In der Formel 1 passierte ihm das 2022 nicht – da wurde er souverän Weltmeister. Nur in Sao Paulo (Brasilien) geriet er erneut mit dem siebenmaligen Champion und seinem Vorgänger Lewis Hamilton (Mercedes) aneinander.

„Ich muss ein bisschen vorsichtig sein, was ich jetzt sage, aber mit allen Fahrern, mit denen ich in diesem Jahr [2022, d. Red.] gekämpft habe, waren es harte, aggressive Zweikämpfe, bei denen wir uns nie berührt haben“, rekapituliert der Niederländer bei motorsport.com. „Irgendwie ist es mit Lewis aber eine andere Geschichte. Und um ehrlich zu sein, verstehe ich das nicht.“

Eine Theorie hat Verstappen dann aber doch noch parat. Vielleicht ist es so eine Generationen-Sache. Ich habe zumindest nicht das Gefühl, dass ich beim Racing mit Lewis anders als mit den anderen Fahrern umgehe.“

Bei den virtuellen 24h von Le Mans dürfte das kein Problem sein. Lewis Hamilton ist im Simracing nicht am Start.

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Formel 1: Fahrer-Wertung
Endstand nach 22 Rennen

1. Max Verstappen (Niederlande) – Red Bull 454 Pkt.
2. Charles Leclerc (Monaco) – Ferrari 308
3. Sergio Perez (Mexiko) – Red Bull 305
4. George Russell (Großbritannien) – Mercedes 275
5. Carlos Sainz Jr. (Spanien) – Ferrari 246
6. Lewis Hamilton (Großbritannien) – Mercedes 240
7. Lando Norris (Großbritannien) – McLaren 122
8. Esteban Ocon (Frankreich) – Alpine 92
9. Fernando Alonso (Spanien) – Alpine 81
10. Valtteri Bottas (Finnland) – Alfa Romeo 49

11. Daniel Ricciardo (Australien) – McLaren 37
12. Sebastian Vettel (Heppenheim) – Aston Martin 37
13. Kevin Magnussen (Dänemark) – Haas 25
14. Pierre Gasly (Frankreich) – Alpha Tauri 23
15. Lance Stroll (Kanada) – Aston Martin 18
16. Mick Schumacher (Gland/Schweiz) – Haas 12
17. Yuki Tsunoda (Japan) – Alpha Tauri 12
18. Zhou Guanyu (China) – Alfa Romeo 6
19. Alexander Albon (Thailand) – Williams 4
20. Nicholas Latifi (Kanada) – Williams 2
21. Nyck de Vries (Niederlande) – Mercedes-Benz 2

Konstrukteurs-Wertung
Endstand nach 22 Rennen

1. Red Bull 759 Pkt.
2. Ferrari 554
3. Mercedes 515
4. Alpine 173
5. McLaren 159
6. Alfa Romeo 55
7. Aston Martin 55
8. Haas 37
9. Alpha Tauri 35
10. Williams 8


Autor

Bianca Garloff
Bianca Garloff

Mit einem Speedway-Stadion vor der Haustür aufgewachsen, Politik, Publizistik und Geschichte studiert, Michael Schumacher zugejubelt; mit dieser Kombination landet sie 2004 bei AUTO BILD. Volontariat auf der Springer-Journalistenschule. Als Redakteurin für AUTO BILD und SPORT BILD erst Schumi, dann Vettel und Rosberg auf den Fersen. Seit 2016 ist sie Redaktionsleiterin von AUTO BILD MOTORSPORT. 2020 wird sie zum Teil von F1-Insider.com, schreibt auch für SPORT1 und das Redaktionsnetzwerk Deutschland. Twitter: @bgarloff


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