Das heißeste Diskussionsthema der Formel 1: Max Verstappen wechselt zu Mercedes. Jetzt reagiert Red Bull – und auch McLaren.
Die Zukunft von Max Verstappen sorgt vor dem GP Großbritannien in Silverstone für Schlagzeilen – und für ein mulmiges Gefühl bei der Konkurrenz. McLaren-Boss Zak Brown macht bei ESPN aus seinem Herzen keine Mördergrube: „Max in einem Mercedes? Das wäre schon beängstigend.“
Der vierfache Weltmeister steckt mitten in einer ungewohnten Durststrecke. Nach dem bitteren Ausfall in Spielberg liegt Verstappen in der WM bereits satte 61 Punkte hinter Leader Oscar Piastri.
Ausgerechnet vor dem Klassiker in Silverstone kochen die Gerüchte hoch, Verstappen habe sich mit Mercedes über einen Wechsel zur Saison 2026 geeinigt.
Brown fürchtet aber Verstappen im Silberpfeil
Brown zeigt sich zwar selbst zufrieden mit seinen Fahrern Oscar Piastri und Lando Norris („Ich würde keinen von beiden gegen irgendwen tauschen“), doch ganz kalt lassen ihn die Berichte aus Italien nicht. „Mercedes ist klar auf dem Weg nach vorn. Und Max bleibt ein unglaubliches Talent“, so der McLaren-Boss. „Den im Mercedes zu sehen, wäre für uns schon ziemlich ernst.“

Marko winkt genervt ab
Auch bei Red Bull herrscht in der Öffentlichkeit mittlerweile ein rauer Umgangston: Besonders Chefberater Helmut Marko hat die Nase voll von den dauernden Nachfragen. „Er hat nicht unterschrieben und kann es auch gar nicht“, stellt der Österreicher klar. Verstappen habe einen Vertrag bis 2028, an dessen Bedingungen sich nichts geändert habe. „Die Voraussetzungen für ein vorzeitiges Ende sind derzeit nicht erfüllt“, so Marko bei der Kleinen Zeitung.
Der Grazer reagiert deutlich genervt auf das Dauerthema: „Mittlerweile nervt es einfach nur noch. Immer wieder die gleichen Fragen, immer wieder die gleichen Antworten. An der Ausgangslage hat sich nichts geändert.“
Auch Tsunoda wackelt

Neben Verstappen steht auch Yuki Tsunoda im Fokus. Nach einem völlig gebrauchten Wochenende in Österreich mehren sich die Zweifel, ob er die Saison übersteht. Marko gibt sich aber auch hier betont gelassen: „Der Plan ist, dass er die Saison zu Ende fährt. Wir wollen ihn stabilisieren.“
Fazit
Klar ist: Sollte Verstappen tatsächlich zu Mercedes wechseln, wäre das ein Erdbeben für die Formel 1. Bis dahin gilt: Red Bull muss liefern – am besten gleich an diesem Wochenende in Silverstone.
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