Formel 1

Vettel macht spannende Kart-Aussage über seine Kinder

Sebastian Vettel, Race of Champions, Credit: Thierry Neuville
Sebastian Vettel, Race of Champions, Credit: Thierry Neuville

Sebastian Vettel denkt über erste Kart-Runden mit seinen Kindern nach – ein eigenes Renn-Comeback schließt er weiter aus.

Bianca Garloff
Bianca Garloff

Sebastian Vettel denkt über erste Kart-Runden mit seinen Kindern nach – ein eigenes Renn-Comeback schließt er weiter aus.

Sebastian Vettel denkt um – nicht über ein eigenes Comeback, sondern über eine mögliche Motorsport-Zukunft seiner Kinder. Der viermalige Formel-1-Weltmeister gibt offen zu, dass ihn inzwischen ein schlechtes Gewissen beschleicht, weil er sie noch nicht auf die Kartbahn gelassen hat.

„Nicht direkt, aber langsam bekomme ich ein schlechtes Gewissen, weil ich das Gefühl habe, es wäre an der Zeit, sie mal auf die Strecke zu bringen“, grinst Vettel. Allein: Der Grund ist kein sportlicher Ehrgeiz. „Nicht, weil ich will, dass sie eine Rennkarriere machen, sondern einfach, damit sie ein Gefühl dafür bekommen. Kartfahren macht ja auch einfach Spaß.“

Vettel plant Zeit auf der Kartbahn

Formel 1 Sebastian Vettel
Sebastian Vettel. Credit: Red Bull Content Pool

Für Vettel geht es um gemeinsame Zeit – nicht um Leistungsdruck. „Und es ist auch etwas, das wir vielleicht von Zeit zu Zeit zusammen genießen könnten“, blickt der dreifache Vater voraus. Aktuell hätten seine Kinder allerdings ganz andere Interessen. „Im Moment haben sie unterschiedliche Interessen in Bereichen, von denen ich kein Experte bin – und das ist okay. Ich versuche, so leidenschaftlich wie möglich dabei zu sein.“

Ganz ausschließen will Vettel den Ausflug auf die Rennstrecke aber eben nicht mehr. „Ich denke, es wird bald Zeit sein, mal auf eine Kartbahn zu gehen und es auszuprobieren.“

Eigens Comeback schließt Vettel aus

Ein eigenes Comeback ist für Vettel indes kein Thema – weder in der Formel 1 noch anderswo. Der Fokus liegt klar auf dem Leben abseits des Zirkus. „Was ich jetzt wirklich wertschätze“, erklärt der Hesse, „und das habe ich nicht super bewusst entschieden, es ist eher unterbewusst passiert, ist, dass ich ein Leben außerhalb der Formel 1 aufgebaut habe.“

Besonders wichtig ist ihm dabei seine Familie. „Wahrscheinlich das Beste, das mir passiert ist: Ich habe sehr früh meine Frau kennengelernt, und wir haben zusammen ein Leben aufgebaut.“

Darauf will Vettel nicht verzichten. Denn der Rennsport war für ihn nie alles. „Das Rennfahren war nie meine komplette Identität, vor allem zu Hause, bei den Kindern“, ordnet er ein. „Ob ich gut oder schlecht abgeschnitten habe, war dort egal. Es gab ein normales Leben, und das, was ich gemacht habe, war natürlich meine Leidenschaft, aber letztlich mein Job.“

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Autor

Bianca Garloff
Bianca Garloff

Mit einem Speedway-Stadion vor der Haustür aufgewachsen, Politik, Publizistik und Geschichte studiert, Michael Schumacher zugejubelt; mit dieser Kombination landet sie 2004 bei AUTO BILD. Volontariat auf der Springer-Journalistenschule. Als Redakteurin für AUTO BILD und SPORT BILD erst Schumi, dann Vettel und Rosberg auf den Fersen. Seit 2016 ist sie Redaktionsleiterin von AUTO BILD MOTORSPORT. 2020 wird sie zum Teil von F1-Insider.com, schreibt auch für SPORT1 und das Redaktionsnetzwerk Deutschland. Twitter: @bgarloff


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