Sebastian Vettel spricht erstmals über den Rücktritt von Helmut Marko – und findet sehr persönliche Worte für den Mann, der ihn zum Weltmeister gemacht hat.
Er war Helmut Markos erster Weltmeister: Sebastian Vettel. Der Heppenheimer holte mit Red Bull Racing vier WM-Titel und 38 Siege – plus einen im Toro Rosso. Vom Rückzug seines Förderers ist er ebenso überrascht worden wie weite Teile der Formel-1-Welt. Der vierfache Weltmeister reagiert mit Respekt, Anerkennung – und einer klaren Botschaft an seinen ehemaligen Mentor.
„Ich war genauso überrascht wie alle anderen“, sagt Vettel zu F1-Insider.com. Für ihn ist klar: Markos Entscheidung markiert das Ende einer Ära – und den Beginn eines wohlverdienten Abschnitts. „Ich wünsche Helmut alles Gute für seinen weiteren Weg und einen wohlverdienten Ruhestand.“

Vettel über Marko: „Architekt des Red Bull-Erfolgs“
Vettel und Marko verbindet ein besonderes Kapitel Formel-1-Geschichte. Unter seiner Leitung wuchs der junge Deutsche im Red-Bull-Kosmos zu einem der erfolgreichsten Fahrer aller Zeiten heran. Und genau diese Rolle betont Vettel nun auch: „Er ist der Architekt des Erfolges von Red Bull Racing und Toro Rosso.“
Für Vettel geht der Einfluss des 82-Jährigen dabei weit über die Auswahl der richtigen Fahrer hinaus. „Nicht nur, was die Fahrerwahl anging – auch zentrale Entscheidungen zur Teamkonstellation, zum Personal und zur Strategie gingen auf ihn zurück“, räumt der Deutsche ein.
Vettels Fazit fällt entsprechend klar aus: „Helmut darf sich Urheber des Erfolges von Red Bull in der Formel 1 nennen.“
Ob Verstappen, Vettel, Ricciardo oder die vielen Talente des Red-Bull-Juniorprogramms – kaum jemand hat so viele Karrieren angestoßen und so viele Titel ermöglicht wie der Grazer.
Der Abschied trifft Red Bull mitten im Umbruch. Doch Vettel ist sich sicher: Der Mann, der den Rennstall geprägt hat wie kein Zweiter, kann mit Stolz zurückblicken.
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