Flavio Briatore sorgt bei Alpine für Wirbel – Ex-Star Patrese warnt: Colapinto droht das Aus, wenn er nicht bald liefert.
Flavio Briatore galt schon immer als einer der härtesten Hunde der Formel 1: So formte er Benetton und Renault zu Weltmeister-Teams und Michael Schumacher sowie Fernando Alonso zu Champions.
Doch bleibt die Leistung aus, ist mit dem Italiener nicht zu spaßen: JJ Lehto, Jos Verstappen, Nelsinho Piquet und Jack Doohan sind nur einige der Rennfahrer-Opfer des mittlerweile 75-Jährigen.
Auch aktuell sorgt der Alpine-Boss wieder für Schlagzeilen. Diesmal warnt Ex-F1-Star Riccardo Patrese vor der explosiven Art des Italieners. Sein Rat richtet sich an Franco Colapinto, der derzeit im Alpine sitzt – noch.
Colapinto kam mit Vorschusslorbeeren zu Alpine
Der Argentinier galt im Vorjahr noch als großes Talent. Mit starken Auftritten als Ersatzfahrer bei Williams empfahl er sich für höhere Aufgaben. Alpine-Boss Flavio Briatore holte ihn Anfang der Saison kurzerhand ins Stammcockpit – anstelle von Jack Doohan. Doch bisher tut sich Colapinto schwer bei den Franzosen.

Nun steht sogar ein erneuter Fahrerwechsel im Raum. Spekuliert wird über einen Tausch mit Routinier Valtteri Bottas spätestens zur Saison 2026. Riccardo Patrese, F1-Vizeweltmeister von 1992, findet klare Worte: „Mit Briatore kann alles passieren. Aus meiner Sicht ist Briatore wie eine Bombe, die jederzeit hochgehen kann.“
Patrese kennt Briatore noch aus seiner Zeit bei Benetton 1993 – und weiß deshalb um dessen knallharten Führungsstil. „Wenn Colapinto keine Leistung bringt und Unfälle verursacht, könnte er ein Problem mit Briatore bekommen, der die Moral eines Fahrers nicht stärkt. Deshalb ist Colapinto im Moment nicht sicher.“
Colapinto gibt sich entspannt
Zwar gibt sich Colapinto selbst noch entspannt: „Ich mache mir keine Sorgen. Er hat mich bisher sehr unterstützt.“

Doch Patrese mahnt zur Vorsicht: „Briatore hat mit Gasly einen sehr guten Piloten, der Punkte holt. Das erwartet er auch vom zweiten Mann. Wenn Colapinto keine Zähler einfährt, wird er bald ohne Sitz dastehen. Da ist Briatore beinhart.“
Für den jungen Argentinier heißt das: Punkte liefern – und zwar schnell. Sonst droht das Experiment Alpine schneller beendet zu sein, als ihm lieb sein kann.
FOLGT UNS AUF YOUTUBE!
Das ist F1-Insider.com