Ex-Weltmeister Jacques Villeneuve rechnet gnadenlos mit Lewis Hamilton ab und erklärt, warum dessen Ferrari-Saison 2025 scheitern musste.
Lewis Hamiltons erste Saison bei Ferrari endete sportlich im Desaster, kein Sieg und alle sieben Podestplätze erzielte sein Teamkollege Charles Leclerc. Nun legt ausgerechnet ein Ex-Weltmeister den Finger tief in die Wunde. Jacques Villeneuve findet deutliche Worte zur Krise des siebenmaligen Champions und sieht die Ursachen weniger im Auto als im Kopf.
Im High Performance Podcast erklärte der Kanadier, warum ihn Hamiltons Auftritt 2025 nicht überrascht habe. „Sobald du anfängst zu glauben, dass du unantastbar bist, wirst du langsamer“, so Villeneuve. Die schwierige Ferrari-Saison habe einen größeren Effekt, als viele denken: „Viele seiner Titel hat er gegen Teamkollegen gewonnen, ohne echten Kampf. Der eine richtige Fight war gegen Nico Rosberg – und den hat er verloren.“

Villeneuve: Hamiltons Titel „waren nicht schwer zu gewinnen“
Der Wechsel zu Ferrari habe den Briten nun gezwungen, wieder in einen echten Wettkampfmodus zu finden. Genau das falle ihm sichtbar schwer. „Er ist es gewohnt gewesen, dass alles einfach ist. Wenn man einmal einen Gang zurückschaltet oder glaubt, es gehe von allein, ist es schwer, den Motor wieder auf Touren zu bringen“, erklärte Villeneuve.
Besonders hart fällt sein Urteil über Hamiltons Titeljahre bei Mercedes aus. „Diese Weltmeisterschaften waren nicht schwer zu gewinnen. Mercedes war meilenweit voraus, und wenn es eng wurde, haben sie einfach die Leistung hochgedreht. Am Ende konnte fast nur ein Mercedes gewinnen – mit nahezu jedem Fahrer im Grid.“
Villeneuves Fazit ist gnadenlos: Die Ferrari-Krise sei auch ein Resultat jahrelanger Dominanz. Und wer zu lange glaubt, alles sei selbstverständlich, zahlt irgendwann den Preis.
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