Damon Hill kritisiert Ferrari-Boss Elkann deutlich: Dessen öffentliche Ansage an Hamilton und Leclerc sei „demoralisierend“.
Ferrari-Präsident John Elkann hat mit seiner öffentlichen Kritik an Lewis Hamilton und Charles Leclerc für Aufsehen gesorgt und nun meldet Damon Hill zu Wort. Der Weltmeister von 1996, hält Elkanns Aussagen für alles andere als hilfreich. Gegenüber Mirror Sport erklärte der Brite deutlich, warum der Ferrari-Boss seiner Meinung nach einen Fehler begangen hat.
„Ich habe das Interview gesehen. Ich war etwas überrascht über das, was ich gehört habe, und ich glaube, viele andere waren es auch“, sagt Hill. Elkann hatte bei erklärt, Ferrari habe Fahrer, „die sich mehr aufs Fahren konzentrieren und weniger reden sollten.“

Die Aussage kann Hill nicht nachvollziehen: „Sie sind zwar Teil des Teams, aber die Fahrer sind gewissermaßen die Endnutzer des Produkts. Kritik von ihnen ist normal und sogar nötig“, betont er. Deshalb sei es „unwahrscheinlich, dass sie sagen, dass alles wunderbar ist, wenn das offensichtlich nicht der Fall ist.“
Ferrari nur auf Rang vier
Die Worte des Präsidenten stuft Hill als potenziell schädlich ein: „Es ist nicht demütigend, aber es kann ein wenig demoralisierend sein.“ Vor allem, wenn solche Aussagen öffentlich getroffen werden. „Man kann damit die Fahrer untergraben“, warnt der Brite. Auch wenn er anerkennt: „Letztendlich werden sie vom Ferrari-Chef bezahlt. Wenn sie falsche Dinge gesagt haben, bekommt man hin und wieder Gegenwind.“
Hill ist mit seiner Meinung nicht allein. Bereits zuvor hatte Ralf Schumacher Kritik an Elkann geübt. Drei Rennen vor Saisonende hat die Scuderia 2025 noch immer keinen Sieg eingefahren und liegt nur auf Platz vier der Konstrukteurswertung. Sollte sich daran nichts ändern, wäre es die erste sieglose Saison seit 2021 und erstmals seit 2020 ein Verpassen der Top 3.
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