Jacques Villeneuve ist sicher: Carlos Sainz würde perfekt zu Max Verstappen passen und erklärt, warum Red Bull bisher eine große Chance verpasst hat.
Red Bull setzt auch für 2026 wieder auf ein internes Talent und stellt Max Verstappen Isack Hadjar zur Seite. Doch Ex-Weltmeister Jacques Villeneuve ist überzeugt: Die ideale Verstappen-Ergänzung hätte ganz anders ausgesehen. Für ihn passt Carlos Sainz wie kaum ein anderer Fahrer an die Seite des Niederländers.
Villeneuve erinnert dabei an die gemeinsame Zeit von Sainz und Verstappen bei Toro Rosso 2015. Schon damals habe sich gezeigt, dass der Spanier auf Augenhöhe agieren konnte. „Als er Teamkollege von Max war, hat er das ziemlich gut gemacht. Da gab es nichts, wofür man sich schämen müsste“, erklärt Villeneuve im High Performance Podcast. Sainz sei „sehr gut ausgebildet, sehr fokussiert“ und habe einen anderen Hintergrund als viele seiner Konkurrenten.

Auffällig sei vor allem, welchen Einfluss Sainz auf seine Teams gehabt habe. „In jedem Team, in dem er war, hat er das Team besser gemacht“, so Villeneuve. Zwar habe er zu Saisonbeginn gelegentlich Probleme mit dem Tempo im Vergleich zum Teamkollegen gehabt, doch sobald das Auto verbessert worden sei, habe das beiden Fahrern geholfen – mit größerem Effekt für Sainz selbst.
Was braucht ein Verstappen-Teamkollege?
Der entscheidende Punkt für Villeneuve liegt jedoch im technischen Verständnis. „Er arbeitet am Auto. Das ist alles“, sagt der Kanadier. Ähnlich wie der Holländer denke Sainz permanent über Racing und Fahrzeugbalance nach. „Er versteht wirklich, was das Auto macht, und weiß, was er braucht.“

Gerade diese Herangehensweise mache Sainz aus Villeneuves Sicht zum perfekten Verstappen-Teamkollegen. Dennoch entschied sich Red Bull gegen eine Rückkehr des Spaniers, auch wegen früherer Spannungen zwischen den Lagern beider Fahrer.
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