Das Las-Vegas-Qualifying droht zur Rutschpartie zu werden. Die Prognose verspricht schwierige Bedingungen für alle Teams.
Bevor die Formel 1 am Samstag (Freitag, Ortszeit) ins Qualifying von Las Vegas startet, richtet sich der Blick der Teams vor allem auf die Temperaturen. Der Strip Circuit ist für seinen geringen Grip berüchtigt und das Wetter dürfte die Bedingungen zusätzlich heikel machen.
Nach zwei Trainingstagen bei kühlen Wüstentemperaturen setzt sich das Trendbild am Samstag fort. Erschwerend kommt hinzu, dass die Regengüsse nach dem Trainingstag den erst aufgebauten Grip von der Strecke gespült hat.

Wenn die Piloten ins abschließende Training starten, zeigt das Thermometer rund 13 Grad. Die Regenwahrscheinlichkeit liegt bei 40 Prozent. Der Wind weht mit 7–9 km/h.
Regnet es im Qualifying von Las Vegas?
Zum Qualifying wird es in Las Vegas noch ungemütlicher. Um 20 Uhr sinkt die Temperatur auf 10 Grad. Der Himmel bleibt dicht bewölkt, die Regenwahrscheinlichkeit beträgt 20 Prozent. Dazu kommt leichter Wind mit Böen bis 11 km/h.
Für die Fahrer wird es eine enorme Herausforderung die Reifen ins richtige Temperaturfenster zu bekommen. Bei den griparmen Bedingungen dürften gelbe Flaggen keine Seltenheit werden. Besonders wichtig für die Fahrer: Bei den besten Streckenkonditionen eine gute Runde abzuspulen.
„Wir erwarten, dass sich die Streckenverhältnisse weiterhin stark verändern werden, und wir müssen darauf reagieren“, weiß Mercedes-Pilot Andrea Kimi Antonelli. Der Rookie gilt nach seinem Formanstieg in den vergangenen Rennen und dem starken Auftritt von Mercedes im vergangenen Jahr in Las Vegas als Geheimfavorit.
Wenn sich die Himmelsschleusen jedoch öffnen sollten, wird das Qualifying in der Spielerstadt zur reinsten Lotterie und wie es in der US-Wüste schütten kann, sahen wir erst wenige Tage vor dem Rennwochenende…
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