Williams präsentiert mit dem FW47 sein neues Auto für die Formel-1-Saison 2025. Große technische Innovationen bleiben aus
Williams hat seinen neuen Formel-1-Boliden für die Saison 2025 vorgestellt: den FW47. Doch statt technischer Revolution setzt das Team um Teamchef James Vowles auf eine sanfte Evolution – und auf die Zukunft.
Neuzugang Sainz gibt FW47 die ersten Kilometer
Bei einem Shakedown in Silverstone durfte Carlos Sainz die ersten Runden mit dem neuen Auto drehen. Für den Spanier, der von Ferrari zu Williams wechselte, war es die erste offizielle Ausfahrt mit seinem neuen Team.
Während der Fokus der Präsentation allerdings mehr auf dem neuen Hauptsponsor „Atlassian“ lag, hielten sich technische Überraschungen in Grenzen.

Williams: 2025 als Übergangsjahr
Teamchef James Vowles macht keinen Hehl daraus, dass 2025 nicht das Jahr großer Siege wird: „Wir setzen langfristig auf den Erfolg. Unser Fokus liegt auf 2026, 2027 und 2028.“ Die Entwicklungskapazitäten wurden massiv ausgebaut – allein die Mitarbeiterzahl wuchs von 700 auf 1.050. Williams plant für die Zukunft und nimmt mögliche Rückschläge in der kommenden Saison in Kauf.
Technische Updates: Detailarbeit
Auf den ersten Blick wirkt der FW47 wie eine Weiterentwicklung des 2024er-Modells. Die auffälligsten Änderungen betreffen die Seitenkästen, die jetzt eleganter ins Heck übergehen, sowie einen modifizierten Frontflügel. Auch am Unterboden wurde gearbeitet, doch die größten Fortschritte dürften unter der Haube stecken.

Vowles bleibt realistisch: „Podestplätze sind unter normalen Umständen unwahrscheinlich. Aber wenn sich Chancen ergeben, haben wir mit Sainz und Albon zwei Fahrer, die sie nutzen können.“
Williams war einst eines der erfolgreichsten Teams der Formel 1. Doch nach dem Absturz auf die letzten Plätze übernahm 2020 die US-Investmentfirma Dorilton Capital. Seitdem läuft der Neuaufbau. Vowles hat mit Pat Fry einen erfahrenen Technikchef ins Team geholt und will Williams wieder konkurrenzfähig machen.
Ob der FW47 das Team 2025 weiter nach vorne bringt, bleibt abzuwarten. Sicher ist: Die Weichen für eine bessere Zukunft sind gestellt.
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