Mick macht die Italiener froh

Mick Schumacher Credit: PREMA
Mick Schumacher Credit: PREMA
Michael Zeitler
Michael Zeitler

Mick Schumacher holt sich auch im Sprintrennen ein Podium. Nur sechs Punkte fehlen ihm auf die Tabellenführung.

Mit einem bärenstarken Monza-Wochenende hat Mick Schumacher seine Titelambitionen in der Formel 2 angemeldet. Der Deutsche kam auch im Sprintrennen auf Rang drei, nachdem Sieger Dan Ticktum disqualifiziert wurde (technischer Verstoß).

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In der Tabelle sind damit drei Ferrari-Junioren ganz vorn: Callum Ilott (Sieger des Sprintrennens) führt mit 149 Punkten, Mick Schumacher ist mit 143 Zählern Zweiter, Robert Shwartzman mit 140 Punkten Dritter.

Mick Schumacher Monza 2020
Mick Schumacher auf dem Podest nach seinem Sieg im Hauptrennen. Credit: F2

Schon nach seinem Sieg im Hauptrennen feierte ihn die italienische Presse. So schreibt zum Beispiel die Gazzetta dello Sport: „Wenn in Monza ein Schumacher in einem roten italienischen Auto – in diesem Fall ein Prema – siegt, dann schlagen die Herzen schneller. An einem äußerst schwierigen Tag für Maranello hat Mick Schumacher den Tifosi eine große Freude beschert.“

Mick Schumacher kämpft aber nicht nur um den Titel, sondern auch um den Aufstieg in die Formel 1. Ferrari-Teamchef Binotto macht das auch von den Formel-2-Ergebnissen seiner Junioren abhängig. „Alle drei verdienen einen Platz in der Formel 1“, sagt er. „Aber die zweite Saisonhälfte wird entscheidend sein.“

In der Formel 3 feierte Sophia Flörsch mit Rang 13 ihr bestes Resultat der Saison. Allerdings bleibt sie – ebenso wie David Schumacher – nach wie vor punktlos. Schumi IV wurde auf dem Weg in die Punkte in einen Unfall verwickelt. Auch David Beckmann und Lirim Zendeli schieden aus.

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Autor

Michael Zeitler
Michael Zeitler

Nach dem Politikwissenschaftsstudium stellte er fest: Interessant, aber der Motorsport ist dann doch spannender. Als Kind der Schumi-Ära hat Michael Zeitler kaum ein Formel-1-Rennen verpasst und Gefallen auch an anderen Rennserien wie der IndyCar gefunden. Nach ersten journalistischen Erfahrungen, etwa im Regionalfernsehen, kam er im Oktober 2015 als Volontär und schließlich als Redakteur zu AUTO BILD MOTORSPORT. Seit 2020 gehört er zum Team F1-Insider.


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