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Hamilton verspricht Verstappen: keine schmutzigen Tricks

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Lewis Hamilton im Duell mit Max Verstappen. Credit: Red Bull Content Pool

Formel 1 in Mexiko: Nachdem Mercedes-Teamchef Toto Wolff Max Vertappen mit Abschuss drohte, rudert sein Pilot Lewis Hamilton zurück.

Bianca Garloff
Bianca Garloff

Formel 1 in Mexiko: Nachdem Mercedes-Teamchef Toto Wolff Max Vertappen mit Abschuss drohte, rudert sein Pilot Lewis Hamilton zurück.

Wollte Mercedes-Sportchef Toto Wolff da verbal den WM-Kampf anheizen oder war seine Warnung wirklich ernst gemeint?

Fest steht: Der Wiener prophezeite einen absichtlichen Crash zwischen Lewis Hamilton (Mercedes) und Max Verstappen (Red Bull), sollte das Duell bis ins Finale gehen.

Wolff erwartet Crash zwischen Hamilton und Verstappen

„Wenn es zu einem Szenario kommt beim letzten Rennen in Abu Dhabi, in dem sie um den Titel kämpfen – wer auch immer vorne liegt, wird absolut versuchen zu tun, was in den Senna-Prost-Jahren passiert ist“, sagte Wolff englischen Medien.

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1989 und 1990 nahmen sich die beiden Superstars in Suzuka gegenseitig aus den Rennen und wurden so Weltmeister. „Wenn man die Titelchancen schwinden sieht, welche Möglichkeiten hast du dann noch, außer sicherzustellen, dass dich der andere nicht überholt?“, fragt Wolff und deutete zudem an, dass er seinen Fahrer Hamilton in den Fall verstehen könne.

Formel 1 Lewis Hamilton Mercedes Max Verstappen Red Bull USA GP 2021
Lewis Hamilton und Max Verstappen. Credit: Red Bull Content Pool

Doch der siebenmalige Weltmeister will nicht mit einer schmutzigen Fahrweise in Verbindung gebracht werden. „Ich habe auf diese Weise noch nie eine WM gewonnen und ich würde es auch nicht wollen“, sagt er vor dem Rennwochenende in Mexiko und verspricht: „Ich bin hier, um auf die richtige Art zu gewinnen und das ist mit bloßem Geschick, Überzeugung und harter Arbeit.“

Formel-1-Weltmeister Hamilton verspricht und erwartet Anstand und Respekt

Er könne verlieren, aber wenn dann mit „Anstand und in dem Wissen, dass du alles gegeben hast.“

Anstand erwartet er auch von dem Gegnern. Angesprochen auf den Ausraster, die sich der Niederländer in Austin in Form eines Mittelfingers sowie des Kraftausdrucks „blöder Idiot“ kürzlich leistete, fordert Hamilton mehr Respekt. „Es schauen uns Kinder zu, die bei uns Inspiration und Orientierung suchen. Aber es wurden einige Dinge gesagt, die definitiv nicht gut für kleine Kinder sind.“

Hamilton weiter: „Ich selbst versuche einfach positiv und ruhig zu bleiben und einfach respektvoll gegenüber den Fahrern zu sein, gegen die ich kämpfe.“

Vorm 18. Saisonrennen liegt der Mercedes-Star zwölf Punkte hinter WM-Spitzenreiter Verstappen.

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Autor

Bianca Garloff
Bianca Garloff

Mit einem Speedway-Stadion vor der Haustür aufgewachsen, Politik, Publizistik und Geschichte studiert, Michael Schumacher zugejubelt; mit dieser Kombination landet sie 2004 bei AUTO BILD. Volontariat auf der Springer-Journalistenschule. Als Redakteurin für AUTO BILD und SPORT BILD erst Schumi, dann Vettel und Rosberg auf den Fersen. Seit 2016 ist sie Redaktionsleiterin von AUTO BILD MOTORSPORT. 2020 wird sie zum Teil von F1-Insider.com, schreibt auch für SPORT1 und das Redaktionsnetzwerk Deutschland. Twitter: @bgarloff


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