Formel 1

Hamilton zweifelt an Schumis Ferrari-Einfluss

Michael Schumacher Credit: Ferrari
Michael Schumacher Credit: Ferrari
Michael Zeitler
Michael Zeitler

Die Formel-1-Rekordsiegerliste hat derzeit zwei Fahrer an der Spitze: Michael Schumacher und Lewis Hamilton haben beide 91 Grands Prix gewonnen. Jetzt wird natürlich heiß diskutiert: Wer ist der Bessere der beiden?

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Es gibt Punkte, die sprechen für Hamilton. Etwa, dass er schon in seiner ersten Saison den zweimaligen Weltmeister Fernando Alonso schlug und insgesamt stärkere Teamkollegen hatte. Und es gibt Punkte, die sprechen für Schumacher. Zum Beispiel, dass er bei Benetton und vor allem bei Ferrari das Team aufgebaut und zum Erfolg geführt hat. 

Hamilton
Hamilton

Doch genau das bezweifelt Lewis Hamilton. Der sechsmalige Weltmeister: „Sie reden davon, dass Michael Ferrari zum Erfolg geführt hat, aber das schafft kein Einzelner. Ich habe Mercedes nicht zum Erfolg geführt und Michael hat Ferrari nicht zum Erfolg geführt.“ 

Hamilton weiter: „So sehr ich Michael liebe und er eine Legende ist, aber es lag nicht nur an ihm.“

Doch ganz abwerten will Hamilton die Rolle des Fahrers natürlich auch nicht: „Unser Job ist es, die Jungs anzutreiben und hoffentlich zu inspirieren, und darauf bin ich unglaublich stolz“, erklärt der 35-Jährige.

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Autor

Michael Zeitler
Michael Zeitler

Nach dem Politikwissenschaftsstudium stellte er fest: Interessant, aber der Motorsport ist dann doch spannender. Als Kind der Schumi-Ära hat Michael Zeitler kaum ein Formel-1-Rennen verpasst und Gefallen auch an anderen Rennserien wie der IndyCar gefunden. Nach ersten journalistischen Erfahrungen, etwa im Regionalfernsehen, kam er im Oktober 2015 als Volontär und schließlich als Redakteur zu AUTO BILD MOTORSPORT. Seit 2020 gehört er zum Team F1-Insider.


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