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Ist Hamilton zu kritisch? Ferrari-Teamchef findet klare Worte

Formel 1 Lewis Hamilton Ferrari Ungarn 2025
Lewis Hamilton. Credit: Xavier Bonilla / DPPI / Ferrari
F1 Insider
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Ferrari-Teamchef Fred Vasseur sieht ein Problem in Lewis Hamiltons Umgang mit Details, manchmal übertreibe der Brite seine Kritik.

Lewis Hamiltons Debütsaison bei Ferrari verläuft turbulent. Der siebenfache Weltmeister liegt aktuell nur auf Rang sechs der Fahrer-WM und wartet auch nach 14 Rennen noch immer auf seinen ersten Podestplatz in Rot.

„Lewis ist manchmal etwas extrem gegenüber seinen Leuten“

Ferrari-Teamchef Fred Vasseur sieht dabei weniger ein grundlegendes Problem, sondern eher Details und Hamiltons Umgang damit. „Es stimmt, Lewis ist manchmal etwas extrem gegenüber seinen Leuten und sagt: ‘Ich habe ein mega-großes Problem’. Aber ist es wirklich so groß?“, so der Franzose gegenüber The Race.

Formel 1 Lewis Hamilton Ferrari Australien 2025
Lewis Hamilton. Credit: Ferrari

Der Hintergrund: Hamilton klagt seit Saisonbeginn über das Verhalten des SF-25, etwa beim Bremsen oder in schnellen Kurven. Doch Vasseur relativiert: „Heute sprechen wir über Unterschiede von vielleicht einer halben Zehntel. Und diese halbe Zehntel entscheidet, ob du in Q3 kommst oder nicht. Bist du in Q3, lösen wir ein Teil des Problems mit den Reifen und plötzlich kämpfst du um die erste Startreihe statt um Platz zwölf.“

Für Außenstehende sei schwer nachvollziehbar, wie stark sich Kleinigkeiten auswirken können. „Manchmal sind es weniger als ein Zehntel pro Wochenende, aber das kann alles verändern“, erklärt Vasseur.

Hamilton mit langer Durststrecke

Hamilton steckt damit in der längsten Podestflaute seiner Karriere: Seit dem Las-Vegas-Grand-Prix 2024, wo er den Sieg fast sicher hatte, steht er nicht mehr auf dem Treppchen. 16 Rennen in Folge ohne Pokal. Zuvor lag sein Negativrekord bei elf. Beim Ungarn-GP kam er als Zwölfter ins Ziel, das schlechteste Resultat eines Vierfach- oder Mehrfach-Champions in Budapest seit Alain Prost 1993.

Ferrari hatte große Hoffnungen mit dem Wechsel des Briten verbunden. Doch statt Höhenflügen herrscht Ernüchterung. Vasseur bleibt dennoch optimistisch: Nach vier Wochen Sommerpause hofft das Team, dass Hamilton frischer zurückkehrt und endlich die Wende schafft.

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