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Verstappen plötzlich im Mercedes auf der Strecke! Was steckt dahinter?

Max Verstappen, Estoril, Mercedes-AMG GT3, Credit: Tiago.Silva77 / Instagram
Bianca Garloff
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Max Verstappen testet einen Mercedes – und sorgt für Aufsehen. Doch der Ausflug hat nichts mit der Formel 1 zu tun, sondern mit seinen Plänen im GT3-Sport.

Max Verstappen im Mercedes? Diese Nachricht ließ die Motorsport-Welt Anfang dieser Woche kurz zusammenzucken. Der viermalige Formel-1-Weltmeister saß tatsächlich in einem Renner mit dem Stern vorn – allerdings nicht in einem aus der Formel 1. Der Niederländer testete einen Mercedes-AMG GT3 auf der Rennstrecke von Estoril in Portugal.

Der Red Bull-Star war dabei mit einem GT3-Mercedes von 2 Seas Motorsport unterwegs – im Design von Verstappen.com Racing, seinem eigenen Rennprojekt. Zweck der Testfahrt: die Weichen stellen für die kommende GT3-Saison – auch mit Blick auf die Nürburgring-Nordschleife. Zur Erinnerung: Dort machte der er in diesem Jahr seinen „Führerschein“ und gewann prompt sein erstes NLS-Rennen.

Verstappen: Wechsel von Ferrari zu Mercedes? 

Gesteuert hat der Holländer bislang einen Ferrari 296 GT3, doch für die kommende Saison sucht er nach einer neuen Waffe für die Grüne Hölle. Der Mercedes-AMG GT3 gilt als ausgereift, berechenbar und vor allem auf anspruchsvollen Strecken als gutmütig – ein entscheidender Faktor für die Nordschleife.

Dazu passt: Bereits 2025 trat das Team in der GT World Challenge Europe unter dem Namen des Teams des viermaligen Formel-1-Champions an. Ab 2026 soll 2 Seas Motorsport offiziell als Mercedes-AMG-Einsatzteam in der GTWCE fungieren. Zur Fahrerpaarung gehört neben AMG-Werksfahrer Jules Gounon auch Verstappens Nordschleifen-Partner Chris Lulham. Bedeutet: Der Simracer kann direkt vom erfahrenen Gounon lernen.

Max Verstappen Nordschleife NLS 9 2025 Ferrari 296 GT3
Max Verstappen. Credit: Jan Brucke/VLN

Start bei den 24h am Nürburgring noch offen

Spannend bleibt das Thema 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring. Der Superstar der Formel 1 schließt einen Start dort nicht aus. Entscheidend ist allerdings der Terminplan: Während der Klassiker selbst nicht mit der Formel 1 kollidiert, überschneiden sich nahezu alle wichtigen NLS-Vorbereitungsrennen aktuell mit Grand-Prix-Wochenenden.

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Autor

Bianca Garloff
Bianca Garloff

Mit einem Speedway-Stadion vor der Haustür aufgewachsen, Politik, Publizistik und Geschichte studiert, Michael Schumacher zugejubelt; mit dieser Kombination landet sie 2004 bei AUTO BILD. Volontariat auf der Springer-Journalistenschule. Als Redakteurin für AUTO BILD und SPORT BILD erst Schumi, dann Vettel und Rosberg auf den Fersen. Seit 2016 ist sie Redaktionsleiterin von AUTO BILD MOTORSPORT. 2020 wird sie zum Teil von F1-Insider.com, schreibt auch für SPORT1 und das Redaktionsnetzwerk Deutschland. Twitter: @bgarloff


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