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Verstappen auf der Nürburgring-Nordschleife: Livetiming NLS

Formel 1 Max Verstappen Red Bull Baku Aserbaidschan 2025
Max Verstappen. Credit: Getty Images / Red Bull Content Pool

Max Verstappen wagt am Samstag das GT3-Abenteuer auf der Nürburgring-Nordschleife. Kann er gleich um den Sieg mitfahren?

Bianca Garloff
Bianca Garloff

Max Verstappen wagt am Samstag das GT3-Abenteuer auf der Nürburgring-Nordschleife. Kann er im Ferrari gleich um den Sieg mitfahren? Livetiming und Livestream zur NLS.

Formel-1-Weltmeister Max Verstappen wagt das Abenteuer Nordschleife. Nach seinem Debüt im Porsche Cayman GT4 sitzt er an diesem Samstag beim 57. ADAC Barbarossapreis erstmals in einem Ferrari 296 GT3.

Die spannende Frage: Kann der F1-Star gleich im zweiten Versuch beim legendären NLS-Rennen um den Gesamtsieg mitfahren?

Du kannst die Zeiten des viermaligen Champions auf der Nordschleife live verfolgen. Hier geht’s zum Live-Timing der NLS

Link zum Livetiming der NLS. Verstappen fährt mit der Startnummer 31.

Zeitplan für NLS9 – 57. ADAC Barbarossapreis

  • 08:30–10:00 Uhr: Zeittraining
  • 12:00–16:00 Uhr: 4-Stunden-Rennen
https://dev.f1-insider.com/max-verstappen-nordschleife-nls-livestream-70676

Verstappen: Aus Porsche Cayman wird GT3-Ferrari

Vor zwei Wochen war Verstappen noch chancenlos – sein Cayman GT4 zu schwach fürs Gesamtklassement und ohnehin gedrosselt. Jetzt tritt er mit dem werksnahen Emil-Frey-Ferrari in der Topklasse GT3 an. Und weil viele Stammteams parallel bei IMSA, WEC oder DTM im Einsatz sind, ist das Starterfeld für NLS 9 erstaunlich dünn besetzt: Gerade einmal zwölf GT3-Boliden rollen am Samstag auf die Nordschleife.

Max Verstappen Ferrari 296 GT3 auf der Nordschleife 2025
Max Verstappen. Credit: Gruppe C Photography

Wer Verstappen gefährlich werden kann

  • Ford Mustang GT3 (Haupt Racing Team): Gleich zwei werksunterstützte Fahrzeuge mit Profis wie Vincent Kolb, Frank Stippler (dreifacher 24h-Sieger), Dennis Fetzer, Fabio Scherer (DTM) und Jann Mardenborough. Das ist die härteste Konkurrenz.
  • Dinamic GT Porsche 911 GT3 R: Mit Bastian Buus (Supercup-Champion 2023) und Joel Sturm (WEC-GT3-Meister) immerhin stark besetzt.
  • Walkenhorst Aston Martin: Mit Nordschleifen-Rekordhalter Christian Krognes (7:49,578) – allerdings flankiert von schwächeren Teamkollegen.
  • Audi-Teams: Teils mit Amateuren besetzt, darunter das Max-Kruse-Team mit Fugel/Leuchter-Trio, aber wenig GT3-Erfahrung.

Die üblichen Siegkandidaten von Falken, Manthey oder Scherer PHX sind diesmal nicht dabei.

Verstappens Nürburgring-Handicap: Teamkollege und Ferrari

Ganz ohne Frage: Verstappen selbst ist schnell genug. Aber im 4-Stunden-Rennen kommt es auf Konstanz und Teamleistung an. Sein Partner ist Christopher Lulham – ein ehemaliger Simracer, der den Sprung in die GT3-Szene erst 2024 wagte. Zusammen mit Thierry Vermeulen, Sohn von Verstappens Manager, gewann er zwar die Gold-Cup-Klasse der GT World Challenge, aber Gesamtsiege fehlen.

Dazu kommt: Der Ferrari 296 GT3 ist auf der Nordschleife noch ein Exot. Bestes Ergebnis 2025 war bislang Platz sechs, auch wenn beim 24h-Rennen ein zweiter Startplatz gelang.

Fazit: Sieg nicht ausgeschlossen

Mit Verstappen am Steuer, einem erfahrenen Emil-Frey-Team im Rücken und einem ausgedünnten Starterfeld ist vieles möglich. Aber gegen die werksnahen Mustangs von HRT und den Dinamic-Porsche wird es kein Spaziergang.

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Autor

Bianca Garloff
Bianca Garloff

Mit einem Speedway-Stadion vor der Haustür aufgewachsen, Politik, Publizistik und Geschichte studiert, Michael Schumacher zugejubelt; mit dieser Kombination landet sie 2004 bei AUTO BILD. Volontariat auf der Springer-Journalistenschule. Als Redakteurin für AUTO BILD und SPORT BILD erst Schumi, dann Vettel und Rosberg auf den Fersen. Seit 2016 ist sie Redaktionsleiterin von AUTO BILD MOTORSPORT. 2020 wird sie zum Teil von F1-Insider.com, schreibt auch für SPORT1 und das Redaktionsnetzwerk Deutschland. Twitter: @bgarloff


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