Max Verstappen bricht den GT3-Rekord auf der NLS-Variante der Nordschleife. Kollegen diskutieren, Vater ist stolz.
Max Verstappen sorgt mit seinem Test auf der Nordschleife für Diskussionen in der Rennsport-Welt: Unter dem Decknamen „Franz Hermann“ testete der viermalige Weltmeister am 9. Mai mit dem Emil Frey Racing Team einen Ferrari 296 GT3 – und fuhr dabei schneller als der offizielle Rundenrekord.
Verstappen fährt Rekord – und kassiert Kritik
Verstappen selbst bestätigte beim Formel-1-Wochenende in Imola, dass er den Bestwert von Christian Krognes (7:49,578 Minuten) unterboten hat. Das Bemerkenswerte: Der Red-Bull-Star fuhr mit exakt der Balance of Performance (BOP), die auch für das NLS-Rennwochenende galt. Ladedruck, Gewicht, Aero – alles regelkonform.
Dennoch zweifelte DTM-Profi Maro Engel öffentlich die BOP-Konformität an. Die Antwort von Verstappen folgte prompt: „Verbreite keine falschen Informationen.“ Engel ruderte zurück.
Sim-Racing zahlt sich aus

Aber warum war Verstappen auf der schwierigsten Rennstrecke der Welt auf Anhieb so schnell? Der Niederländer hatte über 1000 Runden virtuell in der Digitalen Nürburgring Langstrecken-Serie (DNLS) trainiert. „Es hat nur zwei, drei Runden gedauert, da hatte er schon die Rekordzeit gefahren“, verriet Red-Bull-Berater Helmut Marko. Die Fachwelt: begeistert. Selbst DTM-Stars wie Luca Engstler und Mirko Bortolotti schauten bei Verstappen in der Box vorbei.
Warum ausgerechnet die NLS?
Die Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) ist der logische Einstieg für Verstappen, der langfristig beim 24h-Rennen Nürburgring starten will. Voraussetzung: Zwei absolvierte Rennen ohne Strafen – und genau darauf bereitet sich Verstappen jetzt vor. Der Test war nötig, weil der Red-Bull-Star noch keinen Nordschleifen-Führerschein hat.

Papa Verstappen staunt: „Das ist nicht normal!“
Selbst seinen Vater Jos erstaunt Verstappen junior mit solchen Auftritten immer wieder. Der ehemalige Formel-1-Pilot, selbst noch aktiv bei Rallyes am Start, hat sich das Onboard-Video der Nordschleifen-Runde angeschaut. Sein Fazit: „Wie schnell Max da auf Pace war, das ist einfach nicht normal. Wenn man sieht, wie er innerhalb von drei Runden schon am Limit fährt, wie er die Strecke kennt … das ist Wahnsinn.“
Fazit
Verstappens Test hat Eindruck hinterlassen – bei Fans und Kollegen. Und wenn Verstappen irgendwann beim 24h-Rennen startet, ist eines sicher: Die Konkurrenz sollte sich warm anziehen.
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