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Test zeigt: So schnell wäre Verstappen ohne PS-Drosselung gewesen

Max Verstappen Nordschleife NLS 2025
Max Verstappen. Credit: Jan Brucke/VLN
Alex Warneke
Alex Warneke

F1-Insider testet im Simulator: Ohne die 130-PS-Drossel hätte Max Verstappen die Cup-3-Klasse auf der Nordschleife wohl klar dominiert.

Max Verstappens Debüt in der Nürburgring-Langstrecken-Serie (NLS) hat für jede Menge Gesprächsstoff gesorgt. Der viermalige Weltmeister startete in einem Porsche Cayman 718 GT4 Clubsport, allerdings mit 130 PS weniger als die Konkurrenz. Grund dafür: Der viermalige Weltmeister war für den Nordschleifen-Führerschein (Permit A) als „Fahrschüler“ unterwegs. Trotz der Leistungseinbußen wurde er Siebter von 19 Starter-Teams.

Fans fragten sich sofort: Wie schnell wäre Verstappen ohne die Leistungsdrosselung unterwegs gewesen? Genau diese Frage stellte sich auch F1-Insider.com und machte daraus ein Experiment im Rennsimulator Assetto Corsa.

Virtueller Nachbau

Mit einem eigenen Simrig wurde das Szenario nachgestellt: ein Run mit gedrosselten 300 PS, ein weiterer mit voller Leistung von 425 PS. Schon die Ausgangslage im echten Rennen war spannend: Verstappen brauchte für seinen schnellsten Ring-Umlauf 9:01 Minuten, während der schnellste Cup-3-Cayman 8:41 Minuten benötigte, rund 20 Sekunden Unterschied.

Im Video sind beide Fahrten, mit und ohne Drosselung, nebeneinander zu sehen. Das Ergebnis ist verblüffend. Für den Porsche mit voller Power haben wir 09:10 Minuten gebraucht, rund 44 Sekunden später erreichten wir mit dem gehandicapten Cayman GT4 die Start/Ziellinie.

Was heißt das für Verstappen?

Rechnet man die 44 Sekunden auf die echten Rennzeiten hoch, hätte Verstappen statt 20 Sekunden Rückstand auf den Schnellsten einen Vorsprung von 24 Sekunden gehabt. Zumindest nach unseren Tests und Berechnungen: Ob er in der Realität so viel schneller gewesen wäre, werden wir nie erfahren. Denn die Permit A hat er nun in der Tasche.

Max Verstappen Nordschleife NLS 2025
Max Verstappen. Credit: Jan Brucke/VLN

Allerdings ist bei diesem immensen Unterschied davon auszugehen, dass der viermalige Weltmeister die Klasse dominiert hätte, egal ob mit 10, 15 oder 20 Sekunden Vorsprung.

Schon eine Woche nach dem Formel-1-Lauf in Baku könnten wir sein Nordschleifen-Renndebüt im GT3 erleben. Dann darf der Superstar ganz ohne Einschränkungen unterwegs sein. Einen Vergleich im Simulator können wir uns dann sparen.

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Autor

Alex Warneke
Alex Warneke

Alex ist unser Hybrid im Redaktionsteam. Als Rennspiel-Experte versorgt er die F1 Insider Leser mit Texten aus der SimRacing-Welt. Zudem ist Alex als Videocreator im F1-Insider-Team aktiv. Interviews und spannende Themen aus der Formel 1 bereitet er für unseren YouTube Kanal auf.


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