Formel 1

Exklusiv: Verstappen vor GT3-Renndebüt auf der Nordschleife

Max Verstappen Ferrari 296 GT3 auf der Nordschleife 2025
Max Verstappen. Credit: Gruppe C Photography

Formel-1-Weltmeister Max Verstappen sorgt für die nächste Überraschung: Am Nürburgring steigt er ins Cockpit eines Ferrari 296 GT3 – und gibt sein NLS-Debüt in der Grünen Hölle.

Ralf Bach
Ralf Bach

Formel-1-Weltmeister Max Verstappen sorgt für die nächste Überraschung: Am Nürburgring steigt er an diesem Wochenende erneut ins Renncockpit. Diesmal soll er in einem GT3-Auto am Start sein.

Er kann es nicht lassen… Gerade erst hat Max Verstappen den Großen Preis von Aserbaidschan gewonnen, da steigt der Red Bull-Star an diesem Wochenende schon wieder ins Rennauto.

Wie F1-Insider.com exklusiv erfuhr, wird der viermalige Weltmeister beim kommenden NLS-Event (Nürburgring Langstrecken-Serie) am Samstag (27. September) an den Start gehen, aller Voraussicht nach in einem Ferrari 296 GT3. Damit krönt er sein kürzlich absolviertes Nordschleifen-Debüt und nutzt den dabei erworbenen „Führerschein“, um erstmals in der Top-Klasse zu fahren.

Verstappen: Nordschleifen-Lizenz als Schlüssel

Erst vor zwei Wochen sicherte sich Verstappen seine Nordschleifen-Permit  A durch einen Renneinsatz in einem gedrosselten Porsche Cayman GT4. Die Permit war nötig, um künftig auch stärkere Fahrzeuge wie GT3-Boliden in der „Grünen Hölle“ steuern zu dürfen.

Max Verstappen Nordschleife NLS 2025
Max Verstappen. Credit: Jan Brucke/VLN

Nun, mit der Lizenz in der Tasche, soll der nächste Schritt folgen: Am Samstag findet auf am Nürburgring der sogenannte Barbarossa-Preis statt, ein 4-Stunden-Rennen. Dass Verstappen dabei vorne mitmischen kann, gilt als wahrscheinlich. Bereits bei einer Testfahrt hatte er den NLS-Rundenrekord unterboten.

Verstappen sorgt für Zuschaueransturm am Nürburgring

Der Niederländer dürfte damit erneut für einen NLS-Zuschauerrekord am Ring sorgen. Bereits bei seinem letzten Auftritt lockte er zahlreiche Fans. Das Rennen soll Bestandteil seiner Vorbereitung auf die 24h am Nürburgring sein. Sein Red Bull-Chefberater Helmut Marko hatte bereits eingeräumt, dass Verstappen die Freigabe dafür von seinem Arbeitgeber bekommt. Marko: „Ich finde es toll, dass ein Formel-1-Fahrer, der ja neben den Rennen mannigfache Verpflichtungen hat – Simulator, Marketing- und PR-Termine – sich dann noch mit einer riesigen Begeisterung die Zeit für so etwas nimmt.“

Max Verstappen Nordschleife NLS 2025
Max Verstappen. Credit: Jan Brucke/VLN

Auch Verstappen selbst machte zuletzt kein Geheimnis daraus, dass er die Nordschleife in seiner Rennkarriere fest verankern will. „Natürlich ist ein Start beim 24-Stunden-Rennen letztendlich mein Traum, also wusste ich, dass ich die Lizenz irgendwann holen musste“, verrät der Champion.

Und weiter: „Für mich ist es einfach wichtig, dass ich sowas machen kann.“ Ob das schon 2026 so weit sein wird, ist aber unklar. Zwar hätte er zum gesetzten Termin am 14. bis 17. Mai Formel-1-frei, aber: „Wie viel ich während einer F1-Saison tun kann, ist schwierig. Und nächstes Jahr gibt es ein neues Reglement. Sowieso ist die Formel 1 schon schwierig genug.“

Umso erstaunlicher, dass er sich auch jetzt zwischen zwei GP der Königsklasse die Zeit nimmt für ein weiteres Rennen auf der Nordschleife.

Autoren: Ralf Bach, Bianca Garloff

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Autor

Ralf Bach
Ralf Bach

Ralf Bachs Zuhause ist der Formel-1-Zirkus. Seit rund 30 Jahren berichtet er für SPORT BILD, AUTO BILD MOTORSPORT, SPORT1 und das Ippen-Netzwerk (TZ München, Frankfurter Rundschau) von der Königsklasse. Für seine exklusiven Stories wurde er in die „Paddock Hall of Fame“ der Formel 1 aufgenommen. Auf F1-Insider.com schildert er, wie die Protagonisten ticken. Twitter: @ralfbond


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