Cadillac steigt 2026 in die Formel 1 ein. Doch Teamchef Graeme Lowdon betont, dass es kein Cockpit für persönliche Rechnungen geben wird.
Mick Schumacher steht wie viele andere Fahrer ohne Stammplatz in der Formel 1 da – und hofft auf eine Rückkehr. Mit dem Einstieg von Cadillac 2026 kommt Bewegung in den Fahrermarkt. Teamchef Graeme Lowdon macht im Podcast High Performance deutlich: Sein Team wird nicht als Bühne für persönliche Comebacks dienen.
„Jeder will sich noch einmal beweisen, aber unser Team ist nicht dafür da, jemandem als Bühne zu dienen, um der Welt etwas zu beweisen“, so Lowdon.
Cadillac: Kein Platz für Rechenschaftssuchende

Natürlich könne sich jeder Fahrer bei Cadillac zeigen. Entscheidend sei jedoch, dass der Pilot für das Team arbeitet, nicht für eine eigene Agenda. „Ich bin weniger überzeugt von Leuten, die vor allem eine persönliche Rechnung begleichen wollen.“
Ob damit Mick Schumacher gemeint ist? Er wurde nach der Saison 2022 von Haas vor die Tür gesetzt. Gleiches gilt allerdings auch für die anderen heißen Kandidaten. Sergio Perez flog bei Red Bull raus, Valtteri Bottas musste seinen Platz bei Sauber räumen.
Lowdon betont, dass niemand ausgeschlossen wird: „Wir sprechen mit jedem einzelnen, denn jeder will dieses Cockpit. In unserem Team kann jemand zeigen, was er kann. Wir sind jedoch kein Mittel für ein politisches Statement.“
Mick Schumacher stand 2025 schon zweimal auf dem Podest

Bis zu einer Entscheidung müssen sich die Beteiligten wohl noch gedulden. Cadillac will die Fahrerpaarung nach übereinstimmenden Informationen frühstens nach der Sommerpause bekanntgeben.
In der Zeit will Schumacher weiterhin in der WEC mit guten Leistungen überzeugen. In der aktuellen Saison konnte er mit seinen Alpine-Teamkollegen Jules Gounon und Frderic Makowiecki schon zwei Podestplätze feiern.
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